Bundesstraße 404: Acht Verletzte bei Zusammenstoß von zwei Sprintern

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Trittau (ve/pm). Bei einem schweren Unfall heute Morgen auf der Bundesstraße 404 bei Trittau in Fahrtrichtung Grande wurden acht Menschen verletzt. Es waren die Insassen von zwei Sprintern, die auf dem Weg zur Arbeit waren. Sieben von ihnen erlitten wahrscheinlich ein Schleudertrauma, einer wurde schwer im Gesicht verletzt.

Ein 42-jährige Fahrer aus Eisenhüttenstadt in Brandenburg war gegen 9.10 Uhr mit seinem Mercedes Sprinter auf der B 404 in Richtung Grande unterwegs. In seinem Wagen saßen noch drei seiner Arbeitskollegen im Alter von 42, 52 und 55 Jahren. Hinter der Abfahrt Trittau Nord in Richtung Grande und etwa 400 Meter nach der Abfahrt in RRichtung Grande verlor er möglicherweise aufgrund von Unachtsamkeit die Kontrolle über den Wagen.

Aufprall auf einen Sprinter mit Kalksandstein

Er prallte auf den voll beladenen Anhänger des Iveco Daily eines vor ihm fahrenden 54- jährigen Mannes aus Lenzen, ebenfalls in Brandenburg. In dem Iveco saßen ebenfalls die 45, 52 und 54 Jahre alten Arbeitskollegen des Lenzeners. Der Anhänger war mit Kalksandstein voll beladen. Durch den Aufprall riss der Anhänger ab, der Iveco geriet ins Schleudern, prallte gegen die Schutzplanke und kippte letztlich auf die Fahrerseite. Die Insassen beider Fahrzeuge konnten sich selbst befreien.

Der 52-jährige Mitfahrer aus dem Mercedes Sprinter hatte sich schwere Verletzungen, ein Schleudertrauma und möglicherweise einen Bruch im Gesicht. Alle mussten alle mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden wird auf knapp 23.000 Euro geschätzt.

Zu schwer für den Abschleppwagen

Die Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Gegen 12.35 Uhr allerdings musste der Mercedes Sprinter wieder abgeladen werden, da es bei dem Abschleppwagen mit dem aufgeladenen Sprinter zur Überladung der Achslast geführt hatte. Ein geeigneter Abschleppwagen musste anrücken. Die Polizeibeamten leiteten den Verkehr einseitig an der Unfallstelle vorbei. Zu größeren Staubildungen kam es während dieser Zeit nicht, nur zeitweise zähflüssigem Verkehr.

Die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Grande tauschten noch circa zwei Quadratmeter Boden aus, da dort Dieselkraftstoff eingesickert war. Die Freiwillige Feuerwehr streute den ausgelaufenen Kraftstoff auf der Fahrbahn ab. Gegen 12.50 Uhr war die Unfallstelle wieder komplett frei. Es waren sieben Streifenwagenbesatzungen, acht Rettungswagen, zwei Notärzte und eine Freiwillige Feuerwehr im Einsatz.

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