Trickbetrug in Reinbek: „Ich war in Ahrensburg Zeuge einer solchen Tat“

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Leserbrief zu dem Artikel „Wentorf bei Hamburg: Dreister Diebstahl – Rentner um Geld geprellt“

Am 18.07.2014 um 08:50 Uhr wurde ich Zeuge eines Trickdiebstahl direkt in Ahrensburg, Große Straße 41.

Ich war in dem Maße beteiligt, als dass ich eine Auseinandersetzung mit den Tatbeteiligten hatte, als ich versuchte, diese an der Flucht zu hindern. Dabei kam es auch zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit im Fluchtfahrzeug wartenden Männern. Die Täterbeschreibung ist identisch mit der in dem Artikel. Weiterhin fielen bei der Auseinandersetzung persönliche Dinge aus dem Fahrzeug, die die Polizei Ahrensburg sichergestellt hat zur weiteren Untersuchung von Fingerabdrücken und DNA.

Was mich daran jedoch schockiert ist folgendes: Ich rief seperat die Polizeidienststelle in Ahrensburg und Reinbek an. Keine der beiden Dienststellen wußten jeweils von der anderen Tat, das heißt, es findet keinerlei oder nur eine viel zu späte Vernetzung statt. Wie sollen die Dienststelllen koordiniert und zielgerichtet gegen die organisierten Trickbetrüger vorgehen, wenn die eine Dienststelle nichts von der anderen erfährt und andersherum? Zumal die Täter in diesem Fall identisch sind, der Beschreibung nach.

Ich denke es ist sinnvoll, wenn auch weiterhin alle Möglichkeiten der Bekanntmachung solcher Taten ausschöpft werden, damit so viele Menschen wie möglich diese Artikel lesen und gegebenenfalls auch ihre älteren Familienmitglieder, Bekannten und Freunde vor solchen Machenschaften warnen können und somit hoffentlich mit wachem Verstand und geöffneten Augen durchs Leben gehen.

Verfasser der Redaktion bekannt

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