Kion Dojo: Japanisches Taiko-Trommeln gratis zu hören im Heinrich Sengelmann Krankenhaus

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Bargfeld-Stegen (ve/pm). Viele fröhliche Menschen mit ganz unterschiedlichen japanischen Trommeln: Das ist die Taiko-Band Kion Dojo aus Hamburg. Zu einem besonderen Konzert mit diesem Ensemble lädt das Heinrich Sengelmann Krankenhaus – aus Anlass seines Jubiläums ist der Eintritt an dem Abend frei.

Japanische Trommelmusik mit dem Ensemble Kion Dojo ist im Heinrich Sengelmann Krankenhaus zu erleben. Foto:Kion Dojo

Japanische Trommelmusik mit dem Ensemble Kion Dojo ist im Heinrich Sengelmann Krankenhaus zu erleben.
Foto:Kion Dojo

2006 wurde die Schule von Ingmar Kikat nach japanischem Vorbild gegründet. Seit dieser Zeit ist die Mitgliederzahl um den engagierten Leiter Ingmar Kikat stetig gestiegen und hat aktuell 40 Mitglieder, die mehrmals wöchentlich üben. Über den wöchentlichen Unterricht hinaus führt Kion Dojo Taiko-Workshops unterschiedlichster Art und öffentliche Auftritte durch.

Trommel-Workshop und Konzert

Das Heinrich Sengelmann Krankenhaus (HSK) lädt zu einem Konzert mit Kion Dojo ein. Es ist am Freitag, 29. August 2014 um 17 Uhr im Julius-Jensen-Saal des Krankenhauses in Bargfe.d-Stegen. Und weil das HSK in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum begeht, sollen alle mitfeiern und keinen Eintritt zahlen.

Nach zwei internen Taiko-Trommel-Workshops, bei denen Patienten und Mitarbeiter jeweils anderthalb Stunden die japanische Trommeltechnik ausprobieren können, werden die Workshops-Teilnehmer ihr Erlerntes vor Publikum zeigen. Anschließend runden die Mitglieder der Hamburger Taiko-Schule Kion Dojo die Veranstaltung mit einem knapp einstündigen Konzert ab. Das lautstarke, energische und dynamischen Trommeln wird sicherlich das Rhythmusgefühl der Zuschauer ansprechen und gute Laune vermitteln.

Der 35-jährige Ingmar Kikat spielt seit seinem zehnten Lebensjahr Schlagzeug und Percussion. Musikalische Erfahrung sammelte er quer durch alle Bereiche der Musik in Rock und Jazz-Bands, Jugendsinfonieorchestern und Percussionensembles. Die erste Begegnung mit Taiko hatte er auf seiner ersten Japanreise im Jahr 1998.

Ingmar Kikat: Studium in Japan

Mit Beginn seines Japanologie-Studiums 2001 in Hamburg wurde er auch Mitglied der gerade beginnenden Hamburger Taiko-Gruppe Tengu Daiko, in der er drei Jahre lang als Mitglied und schließlich auch als Leiter mitwirkte. Anschließend ging er für 16 Monate nach Japan, um in Tokyo seine Beschäftigung mit Taiko zu vertiefen.

Im Tawoo Dojo in Tokyo, der von der bekannten Taiko-Spielerin Kaoly Asano geleitet wird, fand er genau die Verbindung von vielfältiger und inspirierender Unterrichtsatmosphäre mit zeitgemäßen Taiko-Beats, die ihn faszinierte. Und durch das Studium der zum Tawoo Dojo gehörenden, international erfolgreichen Taiko-Gruppe Gocoo, lernte er viel über eine völlig neue Form des kreativen Umgangs mit Rhythmen.

Taiko-Schule

Im Jahr 2006 kam Ingmar zurück nach Deutschland und gründete den Kion Dojo, in dem er seine Vorstellung einer modernen Taiko-Schule verwirklichte. 2008 gründete er dann Taikoon. Neben seinen regelmäßigen Unterrichts- und Konzertaktivitäten, spielte Ingmar 2010 mit dem Geigenvirtuosen Takashi Bernhöft und dem WDR Rundfunkorchester das Konzert „PentaBlue“ im Kölner Funkhaus. 2012 unterrichte Ingmar als Dozent mehrere Workshops an der Musikhochschule Hannover und am Center for World Music der Universität Hildesheim.

Das Heinrich Sengelmann Krankenhaus gehört zum Unternehmensverbund der Evangelischen Stiftung Alsterdorf. Es ist ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit einem Versorgungsauftrag für den Kreis Stormarn und die Freie und Hansestadt Hamburg. Auf neun Stationen behandeln Ärzte, Psychologen, Pflegekräfte, Sozialpädagogen und Fachtherapeuten die Patienten. Das Heinrich Sengelmann Krankenhaus bildet Studierende in Humanmedizin der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel aus.

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