Bad Oldesloe: Die Fliegerbombe ist entschärft / Alles ging ganz schnell

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Bad Oldesloe (ve/pm). Heute entschärfte der Kampfmittelräumdienst in der Straße Am Glindhorst / Ecke Masurenweg eine englische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.

Die Bombe lag in einer Tiefe von circa 3,5 Metern. Die Absperrmaßnahmen der Polizei begannen um 13 Uhr. Der Kampfmittelräumdienst konnte pünktlich gegen 14 Uhr mit der Entschärfung beginnen.

Anwohner hatten die Evakuierung nicht mitbekommen

Die Entschärfung musste kurzfristig gegen 14.50 Uhr unterbrochen werden, da drei Männer/ Anwohner im Alter von 51, 53 und 59 Jahren plötzlich an der Fundstelle erschienen. Die drei hatten offenbar von den gesamten Maßnahmen, auch im Vorwege, nichts mitbekommen. Polizeibeamte mussten anrücken, um die Männer aus dem Gefahrenbereich herauszubringen. Die Beamten brachten sie in der Kurparkschule in der Straße Am Kurpark unter. Um 15 Uhr setzte der Kampfmittelräumdienst dann seine Arbeit fort.

Um 15.25 Uhr war alles vorbei

Gegen 15.25 Uhr gab es dann Entwarnung. Die Bombe war entschärft. Die Absperrungen und die Evakuierungsmaßnahmen wurden gleich danach aufgehoben. Das große „Verkehrschaos“ durch die Vollsperrungen blieb aus. Von den rund 2.000 betroffenen Anwohnern nahmen 30 Leute die Unterkunftsmöglichkeit in der Kurparkschule in Anspruch. Vier Anwohner wurden mit Krankentransportwagen in die Kurparkschule gebracht.

Es waren im Einsatz: 70 Polizeibeamte, 50 Mitarbeiter der Rettungsdienste, 70 Kameraden von der Freiwiligen Feuerwehr Bad Oldesloe und 20 Einsatzkräfte vom Technischen Hilfswerk.

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