Zusammenstoß auf der Autobahn: Auto fuhr in stehenden Lkw

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Bei Börnsen (ve/pm). Gefahr auf der Autobahn: Ein Lkw-Fahrer war heute Morgen auf der Autobahn 25 nicht weit genug auf den Seitenstreifen gefahren, als er anhalten wollte. Das Fahrzeug ragte auf die Fahrbahn. Ein weiterer Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und stieß mit dem stehenden Fahrzeug zusammen. Zwei Autofahrer wurden bei diesem Unfall auf der Autobahn in Richtung Geesthacht leicht verletzt.

Ein 46-jähriger Mann aus Winsen/ Luhe in Niedersachsen fuhr gegen 9.15 Uhr mit seinem Lkw, einem Mercedes „Pritsche“, auf der Autobahn von Hamburg aus in Richtung Geesthacht. Aus bisher noch nicht geklärter Ursache hielt er auf dem Standstreifen an. Die hintere linke Ecke der Lkw-Ladefläche ragte allerdings noch in den rechten Fahrtstreifen hinein.
Zu der Zeit fuhr ein 35-jähriger Hamburger mit seinem Mercedes der C-Klasse auf der Autobahn in gleicher Richtung. Der Hamburger sah offenbar nicht rechtzeitig, dass das Heck des Lkw noch etwas in den Fahrstreifen ragte. Im letzten Moment versuchte er noch auszuweichen, kollidierte jedoch mit der Beifahrerseite mit der linken Ladekante der Pritsche. Dadurch schnitt das Dach des Mercedes auf und wurde regelrecht zusammengefaltet.
Glücklicherweise saß niemand auf dem Beifahrersitz. Der Lkw wurde durch den Aufprall gegen die Außenschutzplanke gedrückt. Die beiden Fahrer zogen sich leichte Verletzungen zu und mussten mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Ersthelfer hielten noch an der Unfallstelle an und kümmerten sich um die beiden Verletzten.

Zuviel Alkohol im Blut

Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Lkw-Fahrer nach Alkohol roch. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 0,73 Promille. Des Weiteren stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, er hatte sie wegen Trunkenheit am Steuer abgeben müssen.
Die beiden Fahrzeuge trugen erhebliche Schäden davon und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird insgesamt an den Fahrzeuge und den Elementen der Schutzplanke auf etwas über 20.000 Euro geschätzt. Die Autobahn musste in dem Bereich bis circa 10.05 Uhr voll gesperrt werden. Anschließend leiteten die Beamten den Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Gegen 11.10 Uhr war die Unfallstelle geräumt.

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