700 Jahre Festprogramm: Der Zweite Weltkrieg und die Hinrichtungen am Höltigbaum

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Ahrensburg (ve/pm). In Ahrensburg weitgehend unbemerkt wurde im Jahr 2003 im Höltigbaum eine Informationstafel errichtet, die über die Existenz eines früheren Schießstands und über Hinrichtungen im Zweiten Weltkrieg dort informiert. Am Donnerstag, 18. September 2014, gibt es dazu im Peter-Rantzau-Haus einen Vortrag.

Die Gedenktafel am Schießplatz Höltigbaum. Foto:pm

Die Gedenktafel am Schießplatz Höltigbaum.
Foto:pm

Die militärische Geschichte des heutigen Naturschutzgebiets begann mit der Einrichtung eines Truppenübungsplatzes im Jahr 1930. Sein dunkelstes Kapitel liegt in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs, als dort sogenannte Deserteure erschossen wurden.

Zeitzeuge Uwe Storjohann

In seinem Vortrag wird der Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme,  Dr. Detlef Garbe, über neuere Forschungen berichten und dabei auch Einzelschicksale vorstellen. Weiter ist der Hamburger Zeitzeuge Uwe Storjohann eingeladen, der als „Fahnenflüchtiger“ nur knapp seiner Hinrichtung entkam. Er wird sich im Anschluss an den Vortrag den Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer stellen.

Veranstalter dieses besonderen Beitrags zu “700 Jahre Ahrensburg“ ist der “Runde Tisch Ahrensburg für Zivilcourage und Menschenrechte gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus“. Der Vortrag am 18. September beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

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