Drucker-Kauf – Worauf sollte man achten?

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Wer einen Drucker sucht, sollte sich in erster Linie über die Unterschiede zwischen einem Laser- und Tintenstrahldrucker informieren und weiter überlegen, ob es ein reiner Drucker oder ein Multifunktionsgerät sein soll. Weiter gibt es Preisunterschiede, die aus unterschiedlichen Faktoren resultieren und die Betriebskosten, die ebenfalls variieren und in der Kaufentscheidung eine sehr wichtige Rolle spielen.

Foto:KFM/pixelio.de

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Tintenstrahl- und Laserdrucker im Vergleich

Vor einiger Zeit war man der Meinung, dass ein Tintenstrahldrucker langsamer arbeitet und daher bevorzugt für Privathaushalte überzeugt. Im Gegenzug galt der Leserdrucker als optimale Entscheidung für Firmen, da er in seinen Ausmaßen viel größer als ein Drucker mit Tintenstrahltechnik war. Heute gibt es sowohl schnelle Tintenstrahldrucker, wie auch kleine und kompakte Laserdrucker. Die Unterschiede liegen vor allem in der Drucktechnik und dem verwendeten Verfahren.

Wer viel druckt, kann sich für beide Modelle entscheiden. Wird ein Drucker nur gelegentlich eingesetzt, sind Modelle mit Tintenpatronen weniger geeignet und würden bei längerer Nichtnutzung austrocknen. Auch wenn es günstige Druckerpatronen gibt, ist der Laserdrucker im Verbrauch sparsamer und überzeugt mit einem Druckvolumen von 2500 bis 3000 Seiten. Eine Tintenpatrone hingegen ist nach einem Druckaufkommen von höchstens 400-500 Seiten aufgebraucht. Die Unterschiede der beiden Druckerarten lassen sich nicht mit besser oder schlechter beschreiben. Denn der gewählte Drucker ist so gut, wie er auf die Bedürfnisse des Nutzers abgestimmt ist und sich an dessen Druckvolumen und Ansprüchen orientiert.

Welcher Drucker für welche Zielgruppe?

Die Entscheidung für einen Drucker hängt in erster Linie mit den Druckaufgaben zusammen. Dokumentenechte Ausdrucke sind mit einem Laserstrahldrucker optimal. Dieser hat weiter eine viel größere Druckkassette, wodurch sich Seriendrucke in großer Auflage vereinfachen. Die Tinte hat keine Trocknungszeit und die Ausdrucke selbst sind langlebiger. Allerdings ist eine Feinstaubbelastung gegeben, die beim Druck mit Tinte nicht auftritt.

Für den Fotodruck eignen sich Laserdrucker nur bedingt und auch der Platzbedarf ist höher. Für Fotodrucke und sehr langlebige Ausdrucke ist ein Tintenstrahldrucker besser geeignet, da dieser auch problemlos Spezialpapier bedruckt. Die Tinte benötigt eine gewisse Trocknungszeit und der Ausdruck selbst ist nicht so UV beständig, wie es bei Lasermodellen der Fall ist.

Ein Tintenstrahldrucker findet auch auf einem kleinen Schreibtisch Platz und erzeugt keinen Feinstaub. Das Papierfach ist kleiner, wodurch ein sehr hohes Druckaufkommen im seriellen Druck schwieriger ist. Beide Druckerarten verfügen über die Möglichkeit des beidseitigen Ausdrucks, sofern das Gerät selbst für diese Option ausgelegt und dementsprechend gefertigt ist.

Fakten zum Druckerkauf

Nachdem die Entscheidung für einen Laser- oder Tintenstrahldrucker gefallen ist, sollte ein Preis- und Leistungsvergleich in Erwägung gezogen werden. Oftmals zeigen sich Geräte mit günstigem Anschaffungspreis mit einer weniger überzeugenden Performance als Drucker, die beim Kauf ein wenig hochpreisiger, dafür im Verbrauch aber sehr günstig sind.

Energieeffizienz und Tintenverbrauch sind zwei wichtige Kriterien und entscheiden über Vorteile oder Nachteile im Einsatz des gewählten Druckers. Auf den ersten Blick könnte ein Laserdrucker im Betrieb teurer als ein Tintenstrahldrucker erscheinen, da der Toner in der Anschaffung hochpreisiger ist.

Es lohnt sich generell, beim Kauf auf einen Drucker zu achten, für den es neben Originalpatronen oder Toner vom Hersteller auch alternativer Druckerpatronen von Drittanbietern gibt. In vielen Onlineshops wie z.B. www.hd-toner.de werden sowohl die teureren Originale als auch günstige Alternativ-Patronen angeboten.

Die Druckqualität von Drittanbieter ist dabei nahezu identisch. Oftmals ist die Entscheidung für Tintenstrahl-Modelle eher teuer, wenn sich der Druckkopf direkt an der Tintenpatrone befindet und so automatisch bei jedem Wechsel ausgetauscht wird. Nicht selten sind diese Modelle so ausgelegt, dass der Druckkopf gerade so lange hält wie die Füllung der Tintenpatrone, sodass das Nachfüllen unmöglich wird.

Fazit

Der Druckerkauf stellt vor einige Herausforderungen und sollte unbedingt mit einem Vergleich der Vorteile und Nachteile z.B. in der aktuellen Übersicht auf www.chip.de/Test-Drucker-Scanner_13658304.html beginnen. Der Interessent muss hierbei seine persönlich wichtigen Faktoren und die Ansprüche an den Drucker in den Vordergrund stellen und wird so eine in der Anschaffung, wie auch in den Betriebskosten günstige Entscheidung anhand seiner vorgenommenen Recherchen treffen.

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