Ahrensburger lernt! – Die Geschichte Eurer Stadt morgen im Theater

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Ahrensburg (ve). Der Guido Knoop Ahrensburgs – das ist Armin Diedrichsen. Und wenn Ihr, liebe Ahrensburgerinnen und Ahrensburger aller Altersstufen, aus lustige und unterhaltsame Weise etwas über die Geschichte Eurer Stadt erfahren möchtet, dann solltet ihr am Freitag, 19. September 2014, in den Marstall kommen. Zum Höhepunkt des Festjahres 700 Jahre Ahrensburg an dieser Spielstätte: der Inszenierung „Die Grafen lassen bitten“. Deswegen sei es erlaubt, an dieser Stelle erneut auf das Theaterstück hinzuweisen.

Der Historische Arbeitskreis und Armin Diedrichsen bitten zum historischen Theaterbilderbogen.

Der Historische Arbeitskreis und Armin Diedrichsen bitten zum historischen Theaterbilderbogen.

Die Konstellation kann nur zu einem Prädikat „empfehlenswert“ führen: Der „Hausdramaturg“, Regisseur und künstlerische Leiter des Marstalls und der Theatergruppe des Marstalls, Armin Diedrichsen, hat gemeinsam mit dem Historischen Arbeitskreis ein Stück über 700 Jahre Ahrensburg geschrieben. Oder anders gesagt: Der Historische Arbeitskreis hat die historisch bedeutsamen Momente zusammengestellt – das ist schließlich ihre Kernkompetenz – und dann hat Diedrichsen los gelegt, geschrieben, inszeniert und geprobt mit der Theatergruppe des Marstall.

Kurzweilig, unterhaltsam und am Ende ironisch

„Wir können nur sagen“, betonen Mitglieder des Arbeitskreises bei der Vorstellung des Projektes, „das es eine kurzweilige, unterhaltsame aber auch angemessen ernsthafte Inszenierung rund um die 700 Jahre dieses Ortes ist.“ Und dabei schmunzeln sie auch ein bisschen. Denn sie wissen schon, was auf der Bühne, sie haben in den Proben geluschert. Alles sehen durften sie aber nicht, „am Ende gibt es eine kleine ironische Wendung“, kündigt Diedrichsen an.

Alles andere aber haben die Historiker auf ihren Wahrheitsgehalt und ihre Authentizität überprüft. Bei dem Theaterstück führen verschieden Moderatoren durch die Geschichte, die immer wieder szenisch dargestellt wird. Fiktion auf historischer Basis gibt den grauen Fakten der Geschichte ein Gesicht, lässt alles zu einer Art lokalen historischen Doku-Fiktion werden. Kein historischer Roman, kein Dokumentarthater, keine Kömodie und kein Drama – aber von allem etwas. „Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind durchaus beabsichtigt“, so Diedrichsen.

„Vor etwa einem Jahr hatten wir die Idee, als Bürgervorsteher Roland Wilde dazu aufgerufen hat, sich an der 700 Jahr-Feier zu beteiligen“, erzählt Christa Reichardt vom Historischen Arbeitskreis.

Aufführung am 19. September 2014

Jetzt steht das Ganze am Freitag, 19. September 2014, um 19.30 Uhr auf der Bühne, Einlass ist um 19 Uhr. Diedrichsen: „Für den Marstall ist das mehr oder weniger der Höhepunkt und der Schlusspunkt der Feierlichkeiten zu 700 Jahre Ahrensburg.“ Deswegen wünschten alle sich ein ausverkauftes Haus. „Insbesondere junge Leute sind angesprochen“, betont der Historische Arbeitskreis. „Wo kann man schon mal so schnell, so umfassend und so unterhaltsam alles über die Ahrensburger Geschichte erfahren?“ Und übrigens: Der Eintritt ist frei, wer mag, darf etwas in die Spendenbox werfen.

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