Waldumbau bei Ammersbek: Roteichen sollen weichen

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Ammersbek (je/pm). Der Waldumbau zwischen Ammersbek und Volksdorf geht in die nächste Runde. Die Revierförsterei Volksdorf möchte die Anfang 2013 begonnenen Baumfällarbeiten im Naturschutzgebiet Heidkoppelmoor, nahe dem Wohngebiet Rittmeisterkoppel, in diesem Monat wieder aufnehmen.

Europäische Laubbäume statt Rotbuchen. Foto: NABU Ammersbek

Europäische Laubbäume statt amerikanischer Roteichen.
Foto: NABU Ammersbek

Da der Boden infolge des schönen Spätsommers trocken und fest ist, hat sich Förster Johannes Noffke entschlossen, gleich nach dem Ende der Brutzeit zu starten. So halten sich die Zerstörungen durch die Forstfahrzeuge und das Rücken der Stämme gering, teilt der NABU mit.

Buchen, Eichen und Eschen statt Roteichen

Johannes Noffkes Mitarbeiter Eddwin Gorning besprach die geplanten Maßnahmen mit den Betreuern des Schutzgebietes vom NABU Ammersbek auf einem Rundgang. Der NABU befürwortet, wenn die schnell wachsenden Roteichen aus Nordamerika immer mehr verschwinden und durch standortgerechte, europäische Laubbäume ersetzt werden. Bislang bildeten die Roteichenblätter eine sterile Laubschicht am Boden, die der Zersetzung durch heimische Pilze und Bakterien lange trotzt und alles Grün unter sich erstickt. Unter Buchen, Eichen und Eschen dagegen, die sich im Wald dort anstelle der Roteichen ausbreiten sollen, kann sich die sogenannte Krautschicht entwickeln. In wenigen Jahren, wenn der ökologische Waldumbau abgeschlossen ist, können sich die Spaziergänger dann im Frühling über Waldmeister und Buschwindröschen freuen.

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