„Dem Ehrenamt sollte Respekt gezollt werden“

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Stellungnahme zu der Berichterstattung „DLRG Ahrensburg: Sie kämpfen weiter um neue eigene Räume von Wolfgang Schäfer, FDP-Fraktion Ahrensburg

Die FDP hat den entsprechenden Antrag in die Sitzung des BKSA eingebracht. Über diesen Antrag wurde im Grundsatz nicht abgestimmt, sondern ein Prüfauftrag beschlossen. Die Gründe einer Aufstellung der Container auf dem Gelände des badlantic wurden mehrfach plausibel seitens der DLRG ausgeführt.

Dem Ehrenamt sollte Respekt gezollt werden und den Darstellungen Glauben geschenkt werden. Oder sind wir weitgehend Unbeteiligte besser in der Lage eine Beurteilung der Ist-Situation vorzunehmen? Die DLRG ist jedenfalls nicht für geldverschwenderische Aktionen, sondern für ihren engagierten Einsatz bekannt. Über die zeitliche Verzögerung sind wir und noch mehr die Mitglieder der DLRG enttäuscht. Dies konnte auch überdeutlich an den Gesichtern der zahlreich anwesenden Mitglieder abgelesen werden.

Bereits im Antrag haben wir eine ausführliche Begründung dargelegt. Während der Sitzung habe ich mündlich sinngemäß ergänzend ausgeführt: „Die DLRG übernimmt für die Gemeinschaft, also für uns Bürger, aber auch für die Instanzen der Verwaltung und Politik, eine „lebensrettende“ Aufgabe. Und dies ausschließlich Ehrenamtlich! Die zu treffende Entscheidung sollte auch eine Anerkennung dieser allseits anerkannten ehrenamtlichen Tätigkeit widerspiegeln.“

Deshalb appelliert die FDP an den Aufsichtsrat des badlantic, auf seiner nächsten Sitzung Mitte November einer Aufstellung der geplanten Container zuzustimmen. Bürgermeister Sarach hat eine sachliche Prüfung als Vorsitzenderdes Aufsichtsrates jedenfalls zugesagt.

Noch besteht die große Chance, den Vorstand und die Mitglieder der DLRG mit einer positiven Entscheidung weiterhin zu motivieren, einen Dank zu sagen sowie das Ehrenamt zu unterstützen und zu würdigen.

Aktuell wird diese Forderung durch Äußerungen des Deutschen Kinderschutzbundes unterstrichen: „Nahezu jeder zweite Viertklässler kann nicht sicher schwimmen“ (siehe Hamburger Abendblatt/Stormarn vom 14.10.2014). Der Kommentar führt aus: „Den Unterricht könnten die Städte in Zusammenarbeit mit Sportvereinen oder der DLRG mit relativ kleinem finanziellen Einsatz auf die Beine stellen“. Packen wir es gemeinsam an!

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