Teichweg in Ahrensfelde: Zum vierten Mal brennen hunderte Rundballen

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Ahrensburg (ve). Knapp 400 Rundballen haben in der Nacht zu heute in Ahrensfelde gebrannt, erneut wird Brandstiftung vermutet. Für die drei Wehren Ahrensburgs bedeutete es, die ganze Nacht gegen die Flammen zu kämpfen.

"Kontrolliert abbrennen" - Feuerwehrkameradinnen und - kameraden waren die ganze Nacht im Einsatz.

„Kontrolliert abbrennen“ – Feuerwehrkameradinnen und – kameraden waren die ganze Nacht im Einsatz.

Gegen 22 Uhr kam der Alarm, als die Ahrensfelder Wehr vor Ort eintraf, standen zwei Mieten in hohen Flammen. Brandort war eine Wiese am Teichweg, zum vierten Mal haben damit an diesem Ort innerhalb des vergangenen Jahres Rundballen gebrannt.

Ortswehrführer Markus Drews (links) und sein Stellvertreter Michael Mey am Brandort.

Ortswehrführer Markus Drews (links) und sein Stellvertreter Michael Mey am Brandort.

Im Einsatz war die Ahrensfelder Wehr unter der Wehrführung von Markus Drews und Michael Mey, unterstützt wurde sie von den Wulfsdorfer und den Ahrensburger Kameradinnen und Kameraden. Etwa 50 Feuerwehrleute  waren vor Ort. „Die Wasserversorgung müssten wir über 450 Meter lange Schlauchleitungen sicherstellen“, erklärt Markus Drews, „denn wir haben das Wasser aus dem Dorfteich geholt.“ Nachdem der Brandort gesichert worden war, überwachten sie das Abbrennen der Ballen. Bis in die frühen Morgenstunden dauerte der Einsatz der Wehr.

Ermittlungen der Kriminalpolizei

Die Kriminalpolizei war in der Nacht vor Ort und untersuchte den Brandort. Es ist ein weiterer Fall in der Serie der Brände in und um Ahrensburg, die seit über einem Jahr Polizei und Feuerwehren fordert. Unbekannte Brandstifter setzen Autos und Carports in Brand und immer wieder Heu- und Strohballen. „2013 war für uns das Jahr mit den meisten Einsätzen in der Geschichte unserer Wehr“, sagt Markus Drews, „und 2014 haben wir diese Zahl auch schon nahezu erreicht.“

Inzwischen ist eine Ermittlungsgruppe bei der Kriminalpolizei eingerichtet worden, vier Beamtinnen und Beamte sind mit der Aufklärung der Brandstiftungen befasst. Die Ermittlungsgruppe ist in Ahrensburg in der Polizeidienststelle vor Ort. Gesucht werden Zeugen, die etwas zu den Brandstiftungen sagen können. Aufgrund der wenigen Spuren, die auf Täter hinweisen könnten, ist die Polizei auf Zeugenhinweise angewiesen, telefonisch ist sie erreichbar unter 04102 / 80 9-0.

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