Feuer in Ahrensfelde: Diesmal ist es echter Mist

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Ahrensburg (ve). Einen Misthaufen zu löschen, das erleben die Kameradinnen und Kameraden auch nicht alle Tage. Heute Morgen um 7 Uhr kam der Alarm. Dann hieß es für fünf Feuerwehrleute mal wieder ausrücken.

In diesem Fall wurde zum Löschen des Feuers auch Gülle eingesetzt.

In diesem Fall wurde zum Löschen des Feuers auch Gülle eingesetzt.

Im Rulodenredder brannte Pferdemist. Nicht ein paar Äppel, sondern ein ganzer Haufen auf einer Fläche von circa 20 mal 30 Metern und einer Höhe von etwa fünf Metern. Und weil der Mist feucht ist, qualmte es ganz besonders. Und auch langwierig, denn so einfach ist brennender Pferdemist nicht zu löschen.

Da kein Wasser vor Ort ist, half der Bauhof aus und lieferte mit einem Tanklaster. 5.000 Liter Wasser fasst eine Fuhre, dann muss nachgeladen werden. So zogen sich die Löscharbeiten über mehrere Stunden hin. Da auch Gülle zu einem Großteil aus Wasser besteht, wurde auch sie zum Löschen eingesetzt.

Ob es in diesem Fall Brandstiftung war, ist fraglich. Pferdemist mit einem hohen Strohanteil kann auch schon mal selber in Brand geraten. Die Polizei vermutet eher, dass der Haufen die ganze Nacht über bereits geschwelt hat. Allerdings wäre es in diesem Fall auch keine Brandstiftung, sondern Sachbeschädigung.

Das ein Misthaufen in Brand gesetzt wird, scheint dann doch trotz der unheimlichen Brandserie eher unwahrscheinlich. Die Kriminalpolizei in Ahrensburg ermittelt trotzdem wegen des Verdachts der Sachbeschädigung.

Noch lange qualmt der Misthaufen vor sich hin, die Löscharbeiten sind langwierig.

Noch lange qualmt der Misthaufen vor sich hin, die Löscharbeiten sind langwierig.

Fünf Kameradinnen und Kameraden der Ahrensfelder Wehr waren im Einsatz, der Bauhof stellte mit einem Tanklaster die Wasserversorgung sicher.

Fünf Kameradinnen und Kameraden der Ahrensfelder Wehr waren im Einsatz, der Bauhof stellte mit einem Tanklaster die Wasserversorgung sicher.

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