Mord in Oststeinbek: Tatverdächtiger steht vor Gericht

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Lübeck (ve). Ein 46 Jahre alter aus Afghanistan stammender Mann aus Hamburg ist wegen Mordes angeklagt, nächste Woche startet der Prozess. Er soll in der Nacht vom 4. auf den 5. März 2014 einen 29 Jahre alten ebenfalls aus Afghanistan stammenden Mann zu einem Treffen in Hamburg-Lohbrügge bewogen und ihn dann in Oststeinbek durch mehrere Schüsse heimtückisch getötet haben. Der Prozess vor dem Schwurgericht Lübeck beginnt am Freitag, 7. November 2014, um 9 Uhr.

Der Angeklagte wurde am 15. März 2014 festgenommen und befindet sich seither in Untersuchungshaft. Ihm wird zur Last gelegt, den 29 Jahre alten Familienvater mit mehreren  Pistolenschüssen erschossen zu haben. Dessen Leiche wurde auf einem Feldweg in der Verlängerung der Ziegelstraße in Oststeinbek von Spaziergängern gefunden. Geboren wurde das Mordopfer in Kabul. Er hinterließ seine Ehefrau und zwei Kinder im Alter von sechs und zehn Jahren.

Mehrere Tage lang war die Polizei damals im Großeinsatz, um weitere Spuren zu finden. Eine große Rolle spielte dabei der BMW des Getöteten, der Brandspuren im Inneren aufwies. Zeugenaussagen führten schließlich zur Überführung des Angeklagten.

Das Gericht hat für die Hauptverhandlung bisher 14 Tage bis zum 6. März 2015 anberaumt. Hierzu sind zwei Sachverständige und 52 Zeugen geladen.

Beitragsbild:ThorbenWengert/pixelio.de

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