Antrag der CDU: Grundstücke für bezahlbaren Wohnraum freigeben

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Ahrensburg (ve). Derzeit laufen die Beratungen für einen neuen Flächennutzungsplan. In diesem wird festgeschrieben, was in welcher Form auf welchem Gelände im Stadtgebiet Ahrensburg entwickelt werden soll. Eine große Frage ist dabei die langfristige Planung für neue Wohngebiete oder Flächen für Wohnraumnutzung. Jetzt stellt die CDU einen Antrag, bestimmte Grundstücke in der Stadt für die Errichtung von bezahlbarem Wohnraum frei zu halten. Der Antrag soll am Mittwoch, 19. November 2014, auf der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses behandelt werden.

Tobias Koch (CDU). Foto:©CDU-Fraktion des Schleswig-Holsteinischen Landtags

Tobias Koch (CDU).
Foto:©CDU-Fraktion des Schleswig-Holsteinischen Landtags

Die CDU schlägt vor, für die städtischen Grundstücke Kastanienallee und am Helgolandring die Aufstellung von Bebauungsplänen oder die Änderung bestehender B- und F-Pläne mit dem Ziel in die Wege zu leiten, auf diesen Flächen bezahlbaren Wohnraum für junge Familien zu errichten. Gleichzeitig sieht sie auf dem Gelände in der Bogenstraße neben der Agentur für Arbeit eine Fläche, die entsprechend bebaut werden könnte. Diese befindet sich in Privatbesitz.

„Auf den drei Grundstücken dürfte zusammen die Realisierung von deutlich mehr als 100 Wohneinheiten möglich sein“, rechnet Fraktionsvorsitzender Tobias Koch aus und erklärt weiter: „Alle drei Flächen waren in diesem Zusammenhang bereits Gegenstand von Beratungen im Finanz- oder im Bau- und Planungsausschuss. Aus unerklärlichen Gründen haben diese Beratungen, trotz der positiven Signale was eine mögliche Bebauung anbelangt, bislang zu keiner diesbezüglichen Entwicklungen geführt.“

Das Thema Bezahlbarer Wohnraum ist vielfach in der Debatte. In vielen aktuellen Bauprojekten wie dem Erlenhof oder dem Neubau auf dem alten Klinikgelände wird zum Großteil hochwertiger Wohnraum geschaffen. Im Zuge der Innenverdichtung, die auch das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) vorsieht, wird in der Politik nach Flächen gesucht, die für bezahlbaren Wohnraum vorgehalten werden könnten.

Für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum hat die Landesregierung ein millionenschweres Förderprogramm aufgestellt. Die Stadt Ahrensburg hat aus diesem Topf noch keine Mittel beantragt.

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