SPD Stormarn fragt: Wer soll den Olof-Palme-Friedenspreis 2015 bekommen?

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Stormarn (ve/pm). Die SPD Stormarn startet mit den ersten Vorbereitungen für den Stormarner Olof-Palme-Friedenspreis, der am 28. Februar 2015 bereits zum 28. Mal im Schloss Reinbek verliehen werden soll. Und zwar mit einer Frage: Wer soll den Preis bekommen? Jeder kann jetzt Vorschläge einreichen.

Susanne Danhier, Kreisvorsitzende der SPD Stormarn. Foto:pm

Susanne Danhier, Kreisvorsitzende der SPD Stormarn.
Foto:pm

Gesucht werden Einzelpersonen, Vereine oder Verbände, die sich besonders im Sinne Olof Palmes für ein friedliches Miteinander und ein menschenwürdiges Dasein für Alle engagieren. Olof Palme war ein schwedischer sozialdemokratischer Politiker und Ministerpräsident, der 1986 ermordet worden ist.

„Wie in jedem Jahr sind die Stormarner aufgerufen, sich der Menschen oder Vereine in Stormarn zu vergegenwärtigen, die sich in besonders vorbildlicher Weise für den Frieden oder den weltweiten sozialen Ausgleich engagieren“, erläutert es Susanne Danhier, Kreisvorsitzende der SPD Stormarn.

Von links: Achim Czescha, Birgit Kassovic, Andreas Breitner, Cord Denker, Zwei Nominierte, Inga Blum Foto: Bernd Marzi

Von links: Achim Czescha, Birgit Kassovic, der damalige Innenminister Andreas Breitner, Cord Denker, die Nominierten Winfried Kümpel-Jurgenowski und Jürgen Martens, Inga Blum.
Foto: Bernd Marzi/SPD Stormarn

Die Preisträger aus 2014

Im Jahr 2014 wurde der Preis geteilt: 750 Euro sind an die Gruppe „Wir sind Bürgerinnen und Bürger!“ aus Ahrensburg gegangen. Für die Arbeit zur Emanzipation von Menschen mit Behinderung nahm Achim Czeschka den Preis entgegen. Den mit 1.000 Euro dotierten Preis erhielt Waltraut Biester-Blum für ihren Einsatz von nachhaltigen Entwicklungshilfe-Projekten in Douala und in Fontsa-Touala in Kamerun. Den Blumenstrauß und den Scheck nahm ihre Tochter Inga in Empfang, da Waltraut Biester-Blum bereits wieder in Kamerun aktiv war.

Noch ist Zeit genug für die Vorschläge: Bis zum 5. Januar 2015 nimmt die Kreisgeschäftsstelle der SPD Stormarn die Vorschläge entgegen. Dazu werden auch die Angabe der Kontaktdaten der Nominierten und der Nominierenden sowie Hintergrundinformationen zum nominierten Projekt inklusive Material benötigt, bittet die Geschäftsstelle der SPD. Alle Informationen nimmt Joerg Schimeck in der Kreisgeschäftsstelle, Lübecker Straße 35 in Bad Oldesloe, oder auch per Mail unter KV-Stormarn[at]spd.de entgegen.

Kuratorium wählt aus

Ein siebenköpfiges Kuratorium wählt aus den eingegangenen Vorschlägen die Preisträger aus. Dessen Entscheidung ist es auch, den Preis zu teilen oder auf einen Preisträger zu konzentrieren. In den vergangenen Jahren wurden bereits knapp 150 Gruppen und Personen benannt, deren ehrenamtliche Tätigkeit sonst kaum öffentlich Erwähnung findet oder einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wird. Der Preis, dotiert mit 1.750,00 Euro, ist eine Anerkennung und Ehrung und soll damit zur Nachahmung und zum Weitermachen anregen.

„Es wird immer wieder deutlich, wie wichtig ein aktiver Einsatz für ein friedliches Miteinander ist“, so Susanne Danhier, die sich auf eine rege Beteiligung im Stormarner Raum freut. Mehr Informationen unter www.olof-palme-friedenspreis.de.

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