Zwei junge Künstler im Pferdestall: Von der Romantik zur Neuen Musik

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Ammersbek (je/pm). Am Freitag, 12. Dezember 2014 um 20 Uhr, steht im Ammersbeker Pferdestall, Am Gutshof 1, Klassik auf dem Programm. Jonas Palm und Philipp Heiß spielen am Violoncello und am Klavier Werke von Franz Schubert, Felix Mendelssohn Bartholdy und Benjamin Britten.

Das Duo Jonas Palm und Philipp Heiß entführt sein Publikum in die Romantik. Foto: Nicolas Kröger

Das Duo Jonas Palm und Philipp Heiß entführt sein Publikum in die Romantik. Foto: Nicolas Kröger

Jonas Palm und Philipp Heiß sind Stipendiaten des Deutschen Musikrats. Jonas Palm spielt auf einem wertvollem Violoncello von Paolo Antonio Testore (Mailand um 1750), das die Deutsche Stiftung Musikleben ihm, als Preisträger zweier Wettbewerbe des Deutschen Musikinstrumentenfonds, seit 2011 zur Verfügung stellt.

Philipp Heiß erhielt schon während seines Studiums einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Würzburg. In dem Film „Die Klavierspielerin“ war er in der Rolle des Fritz Naprawnik zu sehen.

Von Schubert bis Britten

Musikalisch wird der Bogen an diesem Konzertabend von der Romantik bis zum 20. Jahrhundert gespannt.
Franz Schuberts (1797-1828) Sonaten, seine Kammermusik und Sinfonien knüpfen in der Form an die Wiener Klassik an, tragen jedoch in Klangfantasie und Melodik romantische Merkmale. Der Komponist wird in der heutigen Musikwissenschaft neben Beethoven als der Begründer der romantischen Musik im deutschsprachigen Raum angesehen.

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik. Seine Werke stehen formal vor allem der Klassik nahe, erweisen aber besonders in den kleinen lyrischen Formen eine romantische Bindung.

Die Musik Benjamin Brittens (1913-1976) ist in einem gemäßigt modernen Stil an die Tonalität gebunden mit besonderem Sinn sowohl für die dramatische Aussage als auch für lyrische Stimmung.

Der Eintritt kostet neun Euro, für Mitglieder des Ammersbeker Kulturkreises sechs Euro. Karten gibt es an der Abendkasse.

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