Freundeskreis Flüchtlinge in Großhansdorf: Offenes Treffen am 8. Dezember

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Großhansdorf (ve/pm). Gerade wieder ist das Bleiberecht und die Duldung in der politischen Debatte. Das in den Kommunen viel passiert, um Flüchtlinge in Deutschland willkommen zu heißen, zeigen die Freundeskreise für Flüchtlinge, die in Ahrensburg, Großhansdorf und Ammersbek entstanden sind. In Großhansdorf gibt es diesen Freundeskreis seit September 2014. Er lädt zu einem offenen Treffen am Montag,  8. Dezember 2014, um 17 Uhr in das Rathaus Großhansdorf, Barkholt 64.

Der Freundeskreis kümmert sich um die im Ort untergebrachten Flüchtlinge oder Asylbewerber. An zwei Standorten wohnen zur Zeit circa 40 Personen aus den Herkunftsländern Syrien, Afghanistan, Mazedonien, Iran, Armenien und  der Dominikanischen Republik in Großhansdorf, sowohl Familien als auch Einzelpersonen. Jeder bringt seine eigene Geschichte mit und hat aus nachvollziehbaren Gründen seine Heimat verlassen.

Ob sie bei uns bleiben werden, entscheidet die Ausländerbehörde. „Jetzt sind sie hier, in einer fremden Kultur, zum großen Teil ohne Sprachkenntnisse“, so betont der Freundeskreis. Die Mitglieder des Freundeskreises unterstützen sie dabei, sich hier zurechtzufinden, begleiten zu Ämtern oder zum Arzt, ins Sozialkaufhaus oder zur Kleiderkammer, spielen mit den Kindern, vermitteln Mitgliedschaften im Sportverein und anderes mehr. Die Aktiven vom Freundeskreis: „Kurz, wir versuchen, ihnen das Gefühl zu vermitteln, willkommen zu sein.“

Jeder engagiert sich, wie er kann

Dabei bestimmt jeder Betreuer den zeitlichen Aufwand selbst, den er zu leisten im Stande ist. Oft hilft es auch schon, in der „zweiten Reihe“ zu stehen und bereit zu sein, im Notfall einzuspringen, wenn die regelmäßigen Betreuer einmal keine Zeit haben. Oder man organisiert eine dringend benötigte Sachspende. Darüber hinaus ist die Betreuung in den ersten Wochen zeitaufwändiger als später, es soll  „Hilfe zur Selbsthilfe“ geleistet werden.

Es wurde bereits einen Sprachkurs organisiert, der jeden Mittwoch in nach Vorkenntnissen zusammengestellten Kleingruppen Grundkenntnisse der deutschen Sprache vermittelt. Ein zweiter Termin ist in Vorbereitung.

Informieren Sie sich über die Arbeit des Freundeskreises am Montag, 8. Dezember 2014, um 17 Uhr im Rathaus Großhansdorf, Barkholt 64. Es ist eine wichtige Aufgabe, sich um diese entwurzelten Menschen zu kümmern und es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich einzubringen, so der Freundeskreis.

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