Großhansdorfs neue KiTa am Neuen Postweg: Sofort von den Kindern geentert

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Großhansdorf (ub). Nun steht sie also frisch und ansehnlich da, die neue Kindertagesstätte in Großhansdorf am Neuen Postweg, daher auch der Name der einen Gruppe „NePo-Muk“, die andere Gruppe heißt „Tabaluga“. Modern und allen Ansprüchen kindgerechter Umgebung angepasst. Und in nur vier Monaten errichtet. Anfang August berichtete ahrensburg24.de darüber, wie schnell die Systembauweise geht – Ratz, fatz neuer Platz für 20 Kinder. Am 31. Oktober war Baufertigstellung. Und heute im Dezember ist schon fix was los.

So sah es im August dieses Jahres aus ... Foto:U.Blaßl

So sah es im August dieses Jahres aus …
Foto:U.Blaßl

... und so sieht es heute aus. Foto:U.Blaßl

… und so sieht es heute aus.
Foto:U.Blaßl

Bürgermeister Janhinnerk Voß: „Die Bedarfsermittlungen, wie viele Krippen-Plätze gebraucht werden, sind schwer einzuschätzen. Aber wir sind stolz und glücklich, für so viele Kleinkinder wie nie zuvor einen Platz anbieten zu können.“ Das hängt natürlich damit zusammen, dass viele junge Familien das Hamburger Umland als ideales Wohnquartier sehen.

Systembauweise hat viele Vorteile

Janhinnerk Voß: „Der Vorteil der Systembauweise: Es geht schneller und ist viel günstiger als die Stein auf Stein Variante. So konnten wir Kosten- und Zeitrahmen einhalten.“ Bei der Systembauweise werden die Fertigmodule angeliefert und Stück für Stück zusammengesetzt. Das von der Gemeinde finanzierte Baubudget wurde mit 850.000 Euro eingehalten, dazu kamen noch rund 80.000 Euro für das Inventar, das kleinkindgerecht ist.

So sind alle Türklinken erhöht angesetzt und alle Türen haben einen Klemmschutz. Fußbodenheizung, elf Räume, drei Toiletten, eine Küche auf insgesamt 283 Quadratmetern Fläche. Beate Wiese, die Leiterin der neuen Einrichtung: „Wir hatten Mitspracherecht in allen Belangen, was sehr wichtig war. So zum Beispiel bei der Inneneinrichtung, die vorsieht, dass sich die Kleinkinder gefahrlos selbstständig entwickeln können. Auch was die eigenständige Bewegung betrifft.“

Blick auf die Kleinkind-gerechte Einrichtung. Foto:U.Blaßl

Blick auf die Kleinkind-gerechte Einrichtung.
Foto:U.Blaßl

Sieben Mitarbeiterinnen wurden eingestellt, die alle auf Krippenpädagogik spezialisiert sind. Das Mittagessen wird geliefert, auch da wird Wert darauf gelegt, dass die „Lütten“ kreativ und kindgerecht ernährt werden. Der Rasen auf dem Spielplatz vor dem Haus grünt schon, und auch ein kleiner Apfelbaum ist gepflanzt.

Zentral im Ortskern

Der Standort hat viele Vorteile, zum Beispiel dass die Kinder von einem bis drei Jahren direkt von der Krippe in die Elementargruppe direkt nebenan in den Kindergarten Wöhrendamm wechseln können. Und dann, wenn die Schule beginnt, geht es gleich im Anschluss rüber in die Grundschule Wöhrendamm.

Ein ganz besonderer Dank geht vom Bürgermeister an Karin Christiansen, die maßgeblich an der Planung beteiligt war und die zentrale Vergabestelle der Kindergartenplätze in der Gemeinde leitet. Aber auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde dankte Voß, sowie dem Architekturbüro, den Handwerkern und den anderen Beteiligten.

Insgesamt gibt es in Großhansdorf zwei kirchlich geführte Kindergärten (Vogt-Sanmann-Weg, Bei den Rauhen Bergen), eine betriebsinterne Einrichtung in der LungenClinic sowie zwei gemeindliche im Haberkamp und im Wöhrendamm. Dann kann ja nichts mehr schiefgehen mit den Neubürgern Großhansdorfs.

 

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