Kommentar: Steht den Wehren jetzt zur Seite!

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Schlimmer hätte es kaum kommen können. Es sollen Kameraden sein – nicht nur einer und zudem welche mit hoher krimineller Energie. Welchen Schaden die tatverdächtigen Kameraden dem Ansehen der Freiwilligen Feuerwehr insgesamt zugefügt haben, kann keiner absehen.

„Wir sind fertig mit den Nerven“, sagte mal ein Kamerad nachts vor brennenden Strohmieten. Doch das dürfte nur ein Bruchteil von der Belastung gewesen sein, die die Ahrensfelder Kameraden jetzt vor sich haben. Vier junge Kameraden in der nicht zu den größten zählenden Wehren sollen die Täter sein – das schmerzt. Und es wird sicher zu einer Zerreißprobe für die Wehr werden.

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Schnell sind die Menschen in einem so engen Kreis mit Beschuldigungen und Verletzungen dabei, viele böse Worte könnten in der nächsten Zeit nicht nur innerhalb der Ahrensfelder, sondern der gesamten Ahrensburger Wehr fallen. Die Belastungen der vergangenen Monate wird für viele nun in große Wut umschlagen.

Sich in solchen Zeiten zu disziplinieren, fällt sicher schwer. Und da kommen Sie, liebe Ahrensburgerinnen und Ahrensburger, ins Spiel. Wenn in der Stadt voreilige Vorverurteilungen laut werden, unter der Hand die Wehr insgesamt angegriffen wird, vergrößert sich der Schaden. Wenn Sie Ihren Wehren jetzt das Vertrauen aussprechen, tragen Sie einen großen Teil dazu bei, dass die Wehr diese, ihre eigene Geschichte aufarbeiten kann. Jetzt erst recht sollten wir der Wehr zur Seite stehen – die unschuldigen Kameradinnen und Kameraden brauchen jetzt diesen Rückhalt!

Monika Veeh

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