Einbruchmeldeanlagen: Die technischen Türsteher registrieren alles/Serie „Sicherheit Zuhause“

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Mit der neuen Serie “Sicherheit Zuhause” will das Unternehmen YPEY in Kooperation mit ahrensburg24.de darüber informieren, wie der Eigentum wirkungsvoll vor Einbrüchen geschützt werden kann. Moderne Sicherheitstechniken sollen in loser Folge vorgestellt werden. Thema dieser Folge sind Einbruchmeldeanlagen – quasi die technischen Türsteher.

Das möchte keiner gerne erleben: Einen Einbruch in die eigenen vier Wände. Foto:Fotolia

Das möchte keiner gerne erleben: Einen Einbruch in die eigenen vier Wände.
Foto:Fotolia

Einbruchmeldeanlagen werden heute ausschließlich elektronisch betrieben, sie schützen sowohl das Gebäude als auch die Personen im Gebäude. Durch ihre abschreckende Wirkung sollen Einbrüche, Diebstähle und Überfälle verhindert werden und im Notfall hilfeleistende Dienste wie Polizei oder Sicherheitsdienst alarmiert werden.

Sie wirken schon durch Abschreckung

Dabei wirken die Anlagen schon durch ihre Optik, sichtbare Alarmleuchten zum Beispiel zeigen auch dem Einbrecher, dass das Gebäude speziell geschützt ist. Und sie wirken durch die Alarmsirene akustisch. Die Aktionszeit der Einbrecher wird durch die Abschreckung minimiert und die Umgebung und anwesende Personen alarmiert. Mehr noch: Ein Einbruch oder Überfall kann mit Hilfe von Kameratechnik rekonstruiert werden, die Aufklärung der Tat wird erleichtert.

Für die Einbruchmeldeanlagen werden Gebäudeschwachstellen – wie Türen, Fenster oder zentrale Durchgänge – mit Sensoren ausgestattet. Bei Glasbruch, Kontaktstörungen oder heftigen Erschütterungen senden diese ein Signal an die Einbruchmeldezentrale, die dann einen optischen und akustischen Alarm vor Ort auslöst.

Es ist, als ob der Einbrecher auf dem Handy anruft

Besonders effektiv arbeitet das System, wenn gleichzeitig ein Alarm über das Telefonnetz oder die DSL-Verbindung zum Handy des Hauseigentümers oder zu einer ständig besetzten Notrufzentrale weitergeleitet wird. Dann ruft der Einbrecher quasi auf dem Handy an. Übrigens: Auch bei Stromausfall garantiert die integrierte Notstromversorgung den uneingeschränkten Betrieb des Sicherheitssystems.

Es wird zwischen folgenden Einbruchmeldeanlagen unterschieden:
– Funkalarmanlage
Das sind Alarmanlagen, deren Melder über Funk – also drahtlos – mit der Zentrale verbunden sind. Durch die Funk-Technik bleibt das zeitaufwändige Kabelverlegen in Ihrem Zuhause / Büro erspart. Bei einem Umzug kann die Funk-Alarmanlage problemlos mitgenommen werden.

– Verdrahtete Alarmanlage
Verdrahtete Systeme werden meistens in der Rohbauphase oder bei der Renovierung von Wohnobjekten oder im gewerblichen Bereich eingesetzt. Dort ist die Installation der Kabel problemlos zu bewerkstelligen. Je nach Anlage erfolgt die Verdrahtung in Gleichstrom- oder als Bus-Technik.

– Hybrid-Alarmanlage
Dabei handelt es sich um eine verdrahtete Alarmanlage, die mit Funk-Komponenten ergänzt wird.

Je nachdem, wie die Hausbewohner ihre Anlage einstellen, können drei verschiedene Alarmierungen erfolgen. Ein interner Alarm dient der Warnung von Personen im Gebäude vor einer Gefahr, zum Beispiel im Falle eines Brandes. Ein externer Alarm dient der Abschreckung eines Täters bei Einbruch und gleichzeitig der Alarmierung von Personen im Gebäude oder Nachbarn durch Außensirene mit Blitzleuchte. Ein Fernalarm schließlich überträgt den Vorfall eines Meldungsereignisses an eine externe Alarmempfangsstelle, etwa einen Notdienst oder die Polizei.

Die Elemente der Einbruchmeldeanlage. Foto:pm

Die Elemente der Einbruchmeldeanlage.
Foto:pm

Komponenten einer Einbruchmeldeanlage

Die Anlage besteht aus folgenden Elementen:
– Melder
Dies sind die Sensoren, die bei Glasbruch, Kontaktstörungen oder heftigen Erschütterungen ein Signal an die Einbruchmeldezentrale
 senden.

– Einbruchmeldezentrale
Sie verarbeitet die Signale der Sensoren
.

– Meldungsperipherie
Sie übermittelt die Informationen der Einbruchmeldezentrale an eine definierte Zielperson weiter und leitet damit die Gegenmaßnahmen ein.

– Glasbruchmelder
Türen und Fenster werden durch Glasbruchmelder überwacht.

– Infrarot-Bewegungsmelder
Sie sichern die Innenräume, indem sie jede Form von Bewegung registrieren.

– Scharf- und Unscharfschaltung
An der Schaltung wird die Alarmanlage aktiviert oder deaktiviert, interne Bedienteile sind auch als Funksteuereinheiten möglich.

Meldeanlagen können mehr

Zusätzlich zu der Einbruchsüberwachung kann die Einbruchmeldeanlage mit Sondermeldern wie Rauch-, Wasser- und Gasmelder ausgestattet werden, die im Gebäude vor Gefahren warnen. So erkennen zum Beispiel Rauchwarnmelder den lebensgefährlichen Rauch im Falle eines Brandes bereits im Frühstadium und schlagen Alarm.

Bei häuslichen Unfällen oder Notsituationen kann ein Alarm mit Hilfe eines Überfall- oder Notrufmelders, dem sogenannten Stillen Alarm, zu einer ständig besetzten Notrufzentrale ausgelöst werden. Dies gibt insbesondere Personen Sicherheit, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

Die Einbruchmeldezentrale – zentrales Element der Alarmanlage

Eine Einbruchmeldezentrale ist ein Computer, der die Meldungs- und Störungsereignisse verarbeitet, sie anzeigt und an die Alarmierungseinrichtungen weitergibt. Die Zentrale muss innerhalb des überwachten Bereichs untergebracht werden.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen zwei Arten von Überwachungsmethoden, der Außenhautüberwachung und der Innenraumüberwachung. Bei der Außenhautüberwachung werden alle beweglichen Gebäudeöffnungen (Fenster und Türen) und auch die Verglasungen gesichert.

Die technischen Vorrichtungen für die Überwachung der Außenhaut. Foto:pm

Die technischen Vorrichtungen für die Überwachung der Außenhaut.
Foto:pm

Bei der Innenraumüberwachung werden zusätzlich die Räume gesichert – dies geht nur, wenn kein Bewohner – auch kein Haustier – im Gebäude anwesend ist. Bei Haustieren (Hund und Katze) bis circa 20 Kilogramm gibt es spezielle Melder mit Haustierunterdrückung, die eingesetzt werden können.

Die Innenräume werden mit Bewegungsmeldern überwacht. Foto:pm

Die Innenräume werden mit Bewegungsmeldern überwacht.
Foto:pm

Im nächsten Teil dieser Serie werden wir Sie über das Thema Videoüberwachung informieren.

Weitere Informationen zu dem Thema gibt die

Firma YPEY
Lohe 7-9 in Ahrensburg
Telefon: 04102 / 20 03 82.

Internet: www.ypey.de
Mail: info@ypey.de

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