Ahrensburger Netzwerk ruft auf zur Teilnahme an der Kundgebung „Liberté, Égalité, Fraternité“ in Hamburg

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Ahrensburg/Hamburg (ve/pm). Das Ahrensburger Netzwerk Integration und Migration weist auf eine Veranstaltung heute Abend in Hamburg hin. Unter dem Titel „Liberté, Égalité, Fraternité! – Hamburg steht auf für Freiheit und Demokratie!“ wird zu einer Kundgebung aufgerufen am heutige Montag, Montag, 12. Januar 2015, um 18 Uhr auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz in der Mönckebergstraße.

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Wohlfahrtsverbände, Migrantenorganisationen, Gewerkschaften, Kulturschaffende, Schriftsteller/innen, Medienvertreter/innen, Religionsvertreter/innen, Kirchen, und Unternehmer/innen in Hamburg rufen nach dem Anschlag auf das Pariser Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ zu einer Kundgebung für Freiheit und Demokratie sowie gegen Terror, Rassismus und Ausgrenzung auf.

Veranstalter der Kundgebung ist der Verein „Unternehmer ohne Grenzen“. Er wurde im Jahr 2000 von Unternehmerinnen und Unternehmern unterschiedlicher Nationalitäten und Branchen als Plattform zum gegenseitigen Austausch gegründet. Die Arbeit des Vereins konzentriert sich auf die Stärkung der lokalen Wirtschaft, die Förderung von Existenzgründungen, insbesondere von Personen mit Migrationshintergrund, sowie die Partizipation von Frauen am Wirtschaftsleben.

Der Verein erklärt zum Terroranschlag auf auf die Pariser Zeitschrift „Charlie Hebdo“: „Dieser Anschlag ist ein Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit und auf unsere demokratischen Werte. Wir alle sind gefordert, unsere Werte zu verteidigen und uns gegen den Hass und Terror zu wehren, mit dem uns die Islamisten und Rassisten anstecken wollen. Terroranschläge wie in Paris sind weder mit dem Islam, noch mit Religion überhaupt zu rechtfertigen. Wir treten allen Menschen und Organisationen entgegen, die angeblich religiös motivierte Verbrechen zur Ausgrenzung und Diskriminierung muslimischer Mitbürgerinnen und Mitbürger politisch instrumentalisieren – auch hier in Hamburg. Wir machen uns stark für ein vielfältiges und friedliches Zusammenleben aller.“

Unterstützer der Kundgebung sind bisher: Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland mit Bischöfin Kirsten Fehrs, DGB Hamburg, Kunsthalle Hamburg, Erzbistum Hamburg, Schura Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg, İslamische Religionsgemeinschaft DITIB Hamburg und Schleswig-Holstein, Thalia Theater, Alevitische Gemeinde Hamburg, Be60 – Kulturverein im Gewerkschaftshaus (Wolfgang Rose, Vorsitzender), TGH Türkische Gemeinde Hamburg und Umgebung, Studierendenwerk Hamburg A.ö.R., Parti Socialiste Hambourg, Front de Gauche Hambourg, „Français du Monde ADFE – section Hambourg”, Französischer Konsulatsrat in Norddeutschland / Conseiller consulaire élu mit Nicolas Stallivieri, IG Metall Küste, Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg, Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Verband binationaler Familien und Partnerschaften, der Verein iaf, Der Paritätische Wohlfahrtsverband mit der Vorsitzenden Dr. Wilma Simon, verdi Hamburg mit dem Leiter Berthold Bose, “Patriotische Gesellschaft von 1765″, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) Hamburg, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, ASB Hamburg mit der Vorsitzenden Angelika Mertens, Isabella Vértes-Schütter, Intendantin des Ernst Deutsch Theaters, der Verein Mehr Demokratie, Der interkulturelle Garten Hamburg-Wilhelmsburg, westend Wilhelmsburg, Diakonisches Werk Hamburg, Dr. Regula Venske, Schriftstellerin, Generalsekretärin des PEN-Zentrum Deutschland, Christoph Störmer, Hauptpastor, Hauptkirche St. Petri, AWO Hamburg, Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg, Inge Sockel, ASB-Vorsitzende im Ortsverein Hamburg-Harburg, die Jüdische Gemeinde in Hamburg, die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Hamburgs, Evangelisch-methodistische Kirchen Hamburgs, Jüdische Gemeinde Pinneberg

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