AOK rät: Regelmäßige Gesundheitschecks für Kinder nutzen

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Ahrensburg (je/pm). Ob Baby, Kleinkind oder Jugendlicher – Eltern möchten wissen, ob sich ihr Kind gut entwickelt und gesund ist. Die Früherkennungsuntersuchungen für Kinder, die sogenannten „Us“, sind daher wichtige Termine für Eltern und Kinder. Sie bieten neben einem Gesundheits-Check auch die Gelegenheit, ausführlich mit dem Arzt zu sprechen.

Eltern sollten die Früherkennungsuntersuchungen für ihre Kinder nutzen, empfiehlt die AOK. Foto: AOK Nordwest

Eltern sollten die Früherkennungsuntersuchungen für ihre Kinder nutzen, empfiehlt die AOK. Foto: AOK Nordwest

Grundsätzlich stehen für gesetzlich Versicherte zehn Untersuchungen im Baby- und Kindesalter, U 1 bis U 9, sowie die Jugenduntersuchung J 1 auf dem Früherkennungsprogramm. „Die Kosten dafür werden von den Krankenkassen übernommen“, erklärt Jens Bojens, AOK-Niederlassungsleiter aus Ahrensburg.

Darüber hinaus übernimmt die AOK Nordwest für ihre Versicherten auch die Kosten für zwei weitere Kinder-
Früherkennungsuntersuchungen, U 10 und U 11, sowie für die Jugenduntersuchung J 2. Außerdem bezahlt die AOK das Hörscreening bei Neugeborenen und den wichtigen Impfschutz.

Übersicht im gelben Untersuchungsheft

Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr stehen somit zahlreiche Untersuchungen auf dem Programm, um mögliche Erkrankungen frühzeitig zu entdecken. Zu den einzelnen Untersuchungen lädt die AOK Nordwest mit einem persönlichen Schreiben zeitnah ein. So werden die Eltern daran erinnert, einen entsprechenden Termin mit dem Kinder- und Jugendarzt zu vereinbaren.

Die Untersuchungen sind so angeordnet, dass Auffälligkeiten rechtzeitig entdeckt und Entwicklungsverzögerungen in vielen Fällen durch gezielte Therapien aufgeholt werden können. Im Neugeborenen- und Babyalter liegen die empfohlenen Untersuchungstermine besonders nah beieinander.

Auf dem gelben Untersuchungsheft, das alle Eltern bei der Geburt bekommen, sind die Zeiträume vermerkt, in denen die „Us“ ablaufen sollten. Die AOK appelliert an die Eltern, dieses kostenfreie Angebot regelmäßig und zeitgerecht zu nutzen. Die Ärzte nehmen sich für die „Us“ viel Zeit, und Eltern können im Gespräch  Fragen klären. Bei älteren Kindern steht oft nicht mehr die körperliche Entwicklung, sondern das soziale Verhalten im Vordergrund. „Auch hier ist der Kinderarzt erster Ansprechpartner. Er kennt Eltern und Kind mittlerweile gut und kann einschätzen, wann wo Bedarf ist“, so Jens Bojens. Zu den Jugend-Gesundheitsuntersuchungen J 1 und J 2 können Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 14 Jahren, beziehungsweise zwischen 16 und 17 Jahren, schon allein gehen.

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