Theater über 700 Jahr Ahrensburg: Die Grafen bitten noch ein letztes Mal

0

Ahrensburg (ve). 700 Jahre Ahrensburg – das ist nun vorbei? Nein! Die Theatergruppe Marstall legt noch einmal nach und spielt ein letztes Mal das Stück „Die Grafen lassen bitten“. Eine Aufführung ist für Freitag, 27. Februar 2015, angekündigt, Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt kostet fünf Euro, Karten gibt es an der Abendkasse.

Das Ensemble des Marstall-Theaters mir Regisseur Armin Diedrichsen (sitzend in der Mitte) bei der Premiere der Inszenierung.

Das Ensemble des Marstall-Theaters mir Regisseur Armin Diedrichsen (sitzend in der Mitte) bei der Premiere der Inszenierung.

Der Guido Knoop Ahrensburgs – das ist Armin Diedrichsen. Und wenn Ihr, liebe Ahrensburgerinnen und Ahrensburger aller Altersstufen, aus lustige und unterhaltsame Weise etwas über die Geschichte Eurer Stadt erfahren möchtet, dann solltet ihr zu dieser letzten Aufführung des Stückes in den Marstall kommen.

So war die Premiere im September

Die Premiere der Inszenierung wurde vor ausverkauftem Haus im September vergangenen Jahres gegeben, der Saal war begeistert. Der Erfolg führte dazu, dass das Ensemble das Stück ein weiteres Mal aufführte, im November. Beides mal mit der definitiven Aussage „nur dieses Mal“. Nun stehen die engagierten Mitglieder des Ensembles ein „allerletztes“ Mal auf der Bühne und zeigen, was die Stadt die vergangenen sieben Jahrhunderte durchlebt und durchlitten hat.

ahrensburg24.de war übrigens bei der Premiere dabei, eine Kritik zur Aufführung im September lest Ihr hier:

So war die Aufführung im September – der Bericht auf ahrensburg24.de

Das ist das Projekt

Zum Projekt: Der „Hausdramaturg“, Regisseur und künstlerische Leiter des Marstalls und der Theatergruppe des Marstalls, Armin Diedrichsen, hat gemeinsam mit dem Historischen Arbeitskreis ein Stück über 700 Jahre Ahrensburg geschrieben. Oder anders gesagt: Der Historische Arbeitskreis hat die historisch bedeutsamen Momente zusammengestellt – das ist schließlich ihre Kernkompetenz – und dann hat Diedrichsen los gelegt, geschrieben, inszeniert und geprobt mit der Theatergruppe des Marstall.

Kurzweilig, unterhaltsam und am Ende ironisch

Alles andere aber haben die Historiker auf ihren Wahrheitsgehalt und ihre Authentizität überprüft. Bei dem Theaterstück führen verschieden Moderatoren durch die Geschichte, die immer wieder szenisch dargestellt wird. Fiktion auf historischer Basis gibt den grauen Fakten der Geschichte ein Gesicht, lässt alles zu einer Art lokalen historischen Doku-Fiktion werden. Kein historischer Roman, kein Dokumentarthater, keine Kömodie und kein Drama – aber von allem etwas. „Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind durchaus beabsichtigt“, so Diedrichsen.

Voller Saal und volle Begeisterung bei der Aufführung.

Voller Saal und volle Begeisterung bei der Aufführung.

Der Historische Arbeitskreis und Armin Diedrichsen bitten zum historischen Theaterbilderbogen.

Der Historische Arbeitskreis und Armin Diedrichsen bitten zum historischen Theaterbilderbogen.

image_pdfimage_print
Teilen.

Kommentieren