Ahrensburg: Drei mutmaßliche Einbrecher auf frischer Tat ertappt

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Ahrensburg (ve/pm). Beamte der Polizei- Zentralstation Ahrensburg haben am vergangenen Mittwoch drei mutmaßliche Einbrecher in den Straße Forsthof Hagen und Am Haidschlag vorläufig festgenommen. Nachbarn hatten jeweils Einrüche vermutet und die Polizei gerufen, so konnten die Tatverdächtigen auf frischer Tat ertappt werde.

Bei den Männern handelt es sich um drei Männer aus dem Kosovo im Alter von 27 und 25 Jahren. Die drei Männer werden verdächtigt, an einem Einfamilienhaus in der Straße Vogelsang das Fenster der Terrassentür eingeschlagen zu haben, um so ins Haus zu gelangen. Es blieb bei dem Versuch, denn eine aufmerksame Nachbarin hatte gegen 9.50 Uhr die Männer beobachtet und sofort die Polizei angerufen.

Einer floh unerkannt

Einer der 27-Jährigen und der 25-Jährige wurden nach einer kurzen Verfolgung zu Fuß in der Straße Forsthof Hagen von Polizeibeamten vorläufig festgenommen. Die beiden leisteten bei ihrer Festnahme keinen Widerstand. Der zweite 27-Jährige konnte zunächst unerkannt fliehen.

In unmittelbarer Nähe fanden die Beamten auf dem Boden einen Schraubendreher. Die Männer wollten offenbar zunächst durch das Aufhebeln einer Tür und eines Fensters ins Haus gelangen. Da die Türen und Fenster allerdings gut gesichert waren und das Aufhebeln misslang, schlugen sie letztlich die Scheibe der Terrassentür ein. Durch den Lärm wurde die Nachbarin aufmerksam. Der Sachschaden wird auf 1.000 Euro geschätzt. Einem weiteren Anwohner war zur selben Zeit in der Nähe ein Ford Ka mit Oldesloer Kennzeichen aufgefallen.

Zweiter Einbruch einer der Tatverdächtigen

Gegen 13 Uhr meldete sich eine Anwohnerin aus der Straße Am Haidschlag bei der Polizei, denn ihr war ein junger Mann aufgefallen, der sich sehr verdächtig am Haus ihrer Nachbarn bewegte. Ihr war bekannt, dass die Hausbesitzer zu dem Zeitpunkt nicht zuhause waren. Die Polizeibeamten waren kurz darauf am Haus und sahen das offensichtlich gewaltsam geöffnete Fenster und die offenstehende Tür. Dann hörten sie Schritte im Haus. Im Hausflur trafen sie auf den zweiten 27- jährigen Mann. Sie nahmen ihn vorläufig fest. Er leistete keinen Widerstand.

Bei der Durchsuchung seiner Person fanden die Beamten etwas Bargeld und diverse Schmuckstücke, die aus dem Haus stammten. Des Weiteren hatte er einen Schraubendreher dabei. In seiner kriminalpolizeilichen Vernehmung räumte der 27-Jährige die Tat ein. Die beiden anderen 27 und 25 Jahre alten Männer nahmen das Vernehmungsangebot der Kriminalpolizei nicht an. Die drei waren polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten. Sie haben in Deutschland keinen festen Wohnsitz.

Ohne festen Wohnsitz

Nach bisherigem Ermittlungsstand war der zweite 27-Jährige aus dem Haus Am Haidschlag offenbar auch bei der ersten Tat dabei und war in dem Ford Ka vom Tatort geflohen. Den Wagen entdeckten die Beamten in der Nähe der Straße Am Haidschlag und stellten ihn sicher. Die drei Männer waren alle im Besitz gefälschter Ausweisdokumente.

Die Staatsanwaltschaft Lübeck beantragte für die drei Männer Haftbefehle (Fluchtgefahr). Ein Richter am Amtsgereicht Ahrensburg erließ die Haftbefehle. Sie sitzen seit Donnerstagabend in der Justizvollzugsanstalt Lübeck in Haft. Die Präsenz- und Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruchdiebstahl (PEG-WED) prüft, ob sie noch für weitere Taten als Tatverdächtige infrage kommen. Die Ermittlungen dauern an.

Beitragsbild:Thorben Wengert/pixelio.de

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