Tischtennis: Sieg und Niederlage in Berlin / Wang bleibt beim SV Siek

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Siek (je/pm). In der 3. Bundesliga Nord kam der SV Siek am vergangenen Sonnabend bei den Füchsen Berlin zu einem sicheren 6:2 Auswärtserfolg, kassierte aber am Sonntag bei Hertha BSC eine vermeidbare 4:6 Niederlage.

Siege und Niederlagen für den SV Siek am vergangenen Wochenende. Foto: T. Reckmann, pixelio.de

Siege und Niederlagen für den SV Siek am vergangenen Wochenende. Foto: T. Reckmann, pixelio.de

Die Eingangsdoppel beim Tabellenschlusslicht Füchse Berlin gingen 1:1 aus. Wang/Lohse bezwangen Dietrich/Mühlfeld sicher mit 3:0 und Cords/Hauberg unterlagen Hölter/Kath mit 1:3. Berlins Spitzenspieler Arne Hölter sorgte mit seinem deutlichen 3:0 Erfolg über Hartmut Lohse für die einzige Führung der Berliner an diesem Tag, die der Sieker Wang Yansheng mit 3:0 gegen Sven Kath postwendend ausglich.

Daniel Cords und Jan Hauberg konnten dann die erste Sieker Führung durch ihre beiden Einzelsiege markieren. Cords hatte mit dem früheren DDR-Meister und Ersatzmann Andreas Mühlfeld beim 3:0 überhaupt keine Mühe und Jan Hauberg überzeugte mit einem sicheren 3:1 über Martin Dietrich. Spielertrainer Wang Yansheng behielt im Spitzeneinzel gegen Arne Hölter in fünf Durchgängen die Oberhand und Hartmut Lohse setzte nach zwei Stunden und fünfzehn Minuten bereits den Schlusspunkt zum 6:2 mit einem 3:0 Einzelerfolg über Sven Kath.

Hertha BSC Berlin gegen SV Siek 6:4

Der Ex-Sieker Deniz Aydin war der herausragende Spieler auf Seiten der Gastgeber und sorgte mit seinen beiden Einzelerfolgen, insbesondere das überraschende 3:1 über Wang Yansheng, und später das deutliche 3:0 über Hartmut Lohse sowie seinen Doppelsieg (3:0) mit Andy Römhild über Cords/Hauberg für die halbe Miete der Berliner. Siek konnte zwischenzeitlich immer wieder ausgleichen. Zunächst durch das Doppel Wang/Lohse (3:1 gegen Borchardt/Gözöbüyük), dann durch das starke 3:1 von Hardy Lohse über Sebastian Borchardt und Daniel Cords zum 3:3 nach 3:1 Erfolg über Ali Gözöbüyük.

Im Duell zwischen Wang und Borchardt ging es in den fünften Satz, wobei der Sieker Spielertrainer leider zwei Matchbälle vergab. Daniel Cords verkürzte mit einem guten Auftritt und einem Fünfsatzsieg über Dr. Andy Römhild auf 4:5, bevor Jan Hauberg gegen Ali Gözöbüyük seine zweite Einzelniederlage, zuvor 1:3 gegen Römhild, an diesem Tag hinnehmen musste.

Am Sonntag, 29. März 2015, um 14 Uhr empfängt der jetzige Tabellenvierte SV Siek zum Saisonabschluss den Tabellenzweiten SV Brackwede. Auch der neue Drittligameister steht seit dem vergangenen Sonntag fest. Wie erwartet sicherte sich der TTC Ober-Erlenbach den Titel und den damit verbundenen Aufstieg.

Wang Yansheng bleibt beim SV Siek

Sieks Aushängeschild und Nummer Eins Wang Yansheng bleibt den Stormarnern für ein weiteres Jahr (2015/16) treu und geht damit in seine elfte Saison beim SV Siek. Der frühere Weltklassespieler kam 2004 zunächst für ein Jahr als Trainer und ab 2005 dann als Spielertrainer zum SV Siek.

Im zweiten Jahr führte er sein Team mit der Meisterschaft in der Regionalliga Nord (2006/2007) in die 2. Bundesliga Nord. Dort spielten sie insgesamt sieben Jahre lang mit der Krönung der Meisterschaft 2011/2012. Auf den Aufstieg musste damals verzichtet werden und mit Beginn der Saison 2013/2014 wurde auf Vierermannschaften umgestellt. Seitdem wurde die 2. Bundesliga eingleisig und der SV Siek entschied sich damals in der neu eingeführten zweigeteilten (Nord/Süd) 3. Bundesliga Nord zu spielen.

Trotz seiner mittlerweile 54 Jahre hat der gebürtige Chinese, der gegen den SV Brackwede sein 175. Punktspiel für den SV Siek bestreitet, weiterhin die Motivation, es den jungen Spielern zu zeigen und möchte so lange wie möglich noch auf hohem Niveau spielen. In zehn Jahren beim SV Siek hat Wang Yansheng eine Einzelsiegquote von nahezu 80 Prozent, im Doppel mit rund 85 Prozent noch etwas mehr. Die weiteren Personalien für den Drittligakader 2015/16 sollten bis Ende März 2015 abgeschlossen sein.

Mit Spannung wird die Bekanntgabe der Meldungen für die 3. Bundesliga Nord 2015/16 erwartet. Es sollen mehr als sieben Teams wie in dieser Saison zusammenkommen, so viel steht schon fest.

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