FDP Ahrensburg : Volksinitiative ‚Pro Noten‘ am Sonnabend auf dem Rondeel

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Ahrensburg (ve/pm). Seit dem 1. August 2014 gilt in Schleswig-Holstein eine neue Verordnung für Zeugnisse an Grundschulen. Mit Unterstützung der Koalition aus SPD, Grünen und SSW werden mit dieser Verordnung die verbindlichen Noten in Zeugnissen in der Grundschule abgeschafft. Die FDP hat eine landesweit Aktion gestartet und sammelt Unterschriften gegen das Gesetz. Nun stellt sie diese Initiative am Sonnabend, 28. März 2015, in Ahrensburg vor.

Carsten Pieck, Dr. Bernd Buchholz und Anita Klahn (von links) sammelten erste Unterschriften "Pro Noten" in Großhansdorf. Foto:pm

Carsten Pieck, Dr. Bernd Buchholz und Anita Klahn (von links) sammelten erste Unterschriften „Pro Noten“ in Großhansdorf. An diesem Sonnabend wirbt Bernd Buchholz in Ahrensburg auf dem Rondeel für die Aktion.
Foto:pm

Die FDP stellt fest, dass sich 86,5 Prozent der Grundschulen im Rahmen der Wahlmöglichkeit für Ziffernnoten ausgesprochen haben und laut einer Umfrage des NDR vom September 2014 lediglich elf Prozent der befragten Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner den Wegfall der Schulnoten befürworten.

Die FDP Schleswig-Holstein hat auf ihrem Landesparteitag am 8. November 2014 mit überwältigender Mehrheit beschlossen, eine Volksinitiative auf den Weg zu bringen. Ziel dieser Initiative sollte sein, Ziffernnoten in der Grundschule wieder einzuführen, um eine transparente Bewertung der schulischen Leistungen der Schülerinnen und Schüler zu erhalten.

Damit beim Landtagspräsidenten die Behandlung der Volksinitiative „Pro Noten in Grundschulen“ im Schleswig-Holsteinischen Landtag beantragt werden kann, werden nach Artikel 48 der Verfassung des Landes Schleswig-Holstein 20.000 Unterschriften benötigt. Diese werden jetzt gesammelt.

Die FDP Ahrensburg bietet mit Unterstützung des stellvertretenden Landesvorsitzenden Dr. Bernd Buchholz an einem Infostand am kommenden Sonnabend, 28. März 2015 von 10 bis 14 Uhr auf dem Ahrensburger Rondeel für Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich über die Initiative zu informieren und sie mit einer Unterschrift zu unterstützen.

Ihren Start hatte die landesweite Initiative übrigens in Großhansdorf.

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