Kommentar In eigener Sache: Bericht zum Vorfall an der Selma-Lagerlöf-Schule

0

Kommentar

Der Bericht auf ahrensburg24.de zum Vorfall an der Selma-Lagerlöf-Schule ist auf Kritik gestoßen (siehe Kommentare zu dem Bericht). Das bedaure ich. Wie ich schon in der Reaktion auf den Kommentar von Tim. B. geschrieben habe, liegt es mir fern, diesem Schüler oder anderen Schülern zu schaden.

Ich war nicht direkt zur Zeit des Vorfalles vor Ort, habe aber direkt danach mit dem Schulleiter gesprochen sowie mit der Pressestelle der Polizei. Diese Aussagen werden nicht in Zweifel gezogen.

Zu dem Beitrag „Aktualisiert – Selma-Lagerlöf-Schule: Anscheinwaffe führte beinahe zum Großeinsatz der Polizei

Es liegt mir fern, Redaktionsfehler nicht einzugestehen. Genau genommen betrachte ich das Eingeständnis eines Fehlers als eine Ehre – auf die ich in den Kommentaren mehrfach angesprochen worden bin. Der Artikel ist daher von mir aktualisiert worden.

Ob der Schüler nun eine Kamera oder eine Waffe hatte, ist die eine Sache. Das sein Outfit so missdeutet wurde, ist tragisch – und für mich der entscheidende Punkt. Er selber hat sich damit – ob bewusst oder unbewusst – geschadet. Wichtig ist die Aussage der Polizei, wie schnell es gehen kann, dass bei Verdacht auf einen Amoklauf die Polizei entsprechend handelt – handeln muss. Das habe ich in dem Bericht beschrieben. Wir alle müssen uns daher der Verantwortung bewusst sein, wenn es um das Thema ‚Waffen an der Schule‘ geht – der Schüler, der Vater, der Schulleiter, die Polizei – und die Presse. Diese Aussage zu transportieren war mir in dem Artikel wichtig.

Ich habe außerdem erneut direkten Kontakt mit der Schule aufgenommen.

Monika Veeh, Herausgeberin ahrensburg24.de

image_pdfimage_print
Teilen.

Kommentieren