Gibt es bald Stolpersteine für Großhansdorf? Mitgliederversammlung des Heimatvereins

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Großhansdorf (gwo/pm). Gibt es bald Stolpersteine in Großhansdorf? Nach der Vorstellung des Heimatvereins Großhansdorf-Schmalenbeck ja. So hat er es jüngst auf seiner Mitgliederversammlung mitgeteilt.

Der neue Vorstand vom Heimatverein Großhansdorf. Foto:Heimatverein

Der neue Vorstand vom Heimatverein Großhansdorf.
Foto:Heimatverein

Kürzlich lud der Heimatverein Großhansdorf-Schmalenbeck zur Jahresmitgliederversammlung im festlich dekorierten Waldreitersaal ein. Und gab dort bekannt, dass es Planungen zu Stolpersteine zum Gedenken an verfolgte Menschen im 2. Weltkrieg gebe. Auch eine Busfahrt zum 25-jährigen Jubiläum des Tags der Deutschen Einheit in die Partnerstadt Tessin in Mecklenburg-Vorpommern ist geplant. Außerdem möchte der Verein einige Strom- und Verteilerkästen künstlerisch gestalten.

Nach der Begrüßung der Mitglieder durch den Vorsitzenden Peter Berndt überbrachte der Bürgermeister der Gemeinde Großhansdorf Janhinnerk Voß ein Grußwort mit kurzem Rück- und Ausblick auf das Gemeindeleben.

Es folgte der Bericht des Vorsitzenden mit dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder in 2014. Stellvertretend für alle Verstorbenen nannte Herr Berndt Lieselotte Burmeister, die „viele Jahre lang unseren Waldreiter mit Ihren kunstvollen, schönen Scherenschnitten bereichert hat.“

Nach einigen Danksagungen folgten die Wahlen. Da der stellvertretende Vorsitzende Joachim Wergin bereits 2014 seinen Rücktritt angekündigt hatte, musste dieser Posten neu besetzt werden. Einstimmig gewählt wurde Elke Meyer, die die Wahl auch annahm. Wergin wurde im Anschluss für seine langjährige Tätigkeit geehrt.

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