Statement der IHK zu Olympia: Schade, kein Segeln zum Greifen nah

0

Lübeck (ve/pm). Die IHK zu Lübeck bedauert zwar die Entscheidung gegen Lübeck im Zuge der Olympia-Bewerbung, freut sich aber für Schleswig-Holstein. Das hat die IHK jetzt in einem Statement mitgeteilt.

Die letzten Olympischen Sommerspiele waren in London. Wie wär's in zwölf Jahren in Hamburg? Foto: Alexandra H., pixelio.de

Die letzten Olympischen Sommerspiele waren in London. Die Bewerbung für Hamburg wird jetzt mit dem Standort Kiel verbunden. Foto: Alexandra H., pixelio.de

Gestern hat der Deutsche Olympische Sportbund bekannt gegeben, dass im Falle einer Entscheidung, die Olympischen Spiele in Hamburg stattfinden zu lassen, die Spiele auf dem Wasser in Kiel ausgerichtet werden. In Kiel-Schilksee wurden bereits 1972 die Olympischen Sommerspiele ausgetragen.

Es wäre eine Chance für die Hansebelt-Region gewesen

Friederike C. Kühn, Präses IHK zu Lübeck, bedauert naturgemäß die Entscheidung gegen Lübeck, die damit verbunden ist: „Leider hat sich das hervorragende Lübecker Konzept „Segeln zum Greifen nah“ nicht durchgesetzt. Die Ausrichtung der Wettkämpfe auf der Achse Hamburg-Lübeck wäre eine große Chance für die Verbindung zwischen den beiden Hansestädten, aber auch für die aufstrebende Hansebelt-Region gewesen.“ Die Wirtschaft im HanseBelt respektiere jedoch die Entscheidung, die Segelwettkämpfe der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in Kiel auszutragen und gratuliere der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins.

Kühn weiter: „Wichtig ist, die Segelwettkämpfe in Schleswig-Holstein auszutragen. Schon jetzt hat die Metropolregion Hamburg vom Olympischen Gedanken profitiert. Eine so große Einigkeit und so viel Begeisterung für ein bedeutendes Projekt haben wir lange nicht gespürt.“ Das Standort-Marketing für Hamburg und den Norden werde eine große Wirkung zeigen, denn die weltweite Wahrnehmung der Metropole und der Metropolregion seien deutlich gestiegen. Kühn ruft dazu auf: „Diese positive Stimmung sollten wir nutzen, um die Kooperation im Norden voranzutreiben.“

image_pdfimage_print
Teilen.

Kommentieren