Universitätsgesellschaft: Vortrag über das Auge und die Konzepte des Sehens

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Ahrensburg (ve/pm). Der Lichtsinn und damit das Auge spielt eine ganz wesentliche Rolle in der räumlichen Orientierung bei Mensch und Tier. Schon die ersten Tiere des Kambriums vor 540 Millionen Jahren verfügten über perfekt ausgebildete Augenpaare, die wie die Facettenaugen der heute lebenden Insekten ein räumliches Bild der Umwelt lieferten. Die Schleswig-Holsteinische Universitätsgesellschaft, Sektion Ahrensburg, macht dies zum Thema eines Vortrages „Das Auge – Konzepte des Sehens in der Tierwelt“.

Das Auge - nur eine der Möglichkeiten, die die Natur für den Lichtsinn entwickelt hat. Foto:Jörg Brinckheger/pixelio.de

Das Auge – nur eine der Möglichkeiten, die die Natur für den Lichtsinn entwickelt hat.
Foto:Jörg Brinckheger/pixelio.de

Unter den verschiedenen Stämmen des Tierreichs hat ein Drittel der Tiere echte Augen, ein Drittel hat kleine lichtempfindliche Organe und ein Drittel hat keinen Lichtsinn, sie sind also blind. Im Laufe der Evolution haben sich unabhängig voneinander circa 40 verschiedene Formen des Lichtsinnes entwickelt: Linsenauge, Facettenauge, Grubenauge und Becherauge sind einige Beispiele hierfür.

Referent: Dr. Uwe Rehder vom Universitätsklinikum Eppendorf

In dem Vortrag werden die physikalischen, neurophysiologischen und anatomischen Grundlagen des Sehens dargestellt und Beispiele für die erstaunliche Vielfalt der in der Tierwelt vorkommenden Augenformen gegeben. Referent ist Privatdozent Dr. Uwe Rehder vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Die Veranstaltung ist am Dienstag, 21. April 2015, um 20 Uhr im Gemeindesaal der Schlosskirche, Am Alten Markt 9 in Ahrensburg. Der Eintritt kostet fünf Euro, ermäßigt vier Euro, Studenten und Schüler zahlen einen Euro, Mitglieder haben freien Eintritt.

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