Vortrag zum 8. Mai 1945: Flüchtlinge in Schleswig-Holstein in der Nachkriegszeit

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Ahrensburg (je/pm). Der 8. Mai 1945 markiert das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa. Dieser Tag erinnert jedes Jahr an die tiefe Zäsur von 1945, den Neuanfang und die doppelte Befreiung von Krieg und Nationalsozialismus. 2015 jährt sich der 8. Mai zum 70. Mal. Vor diesem Hintergrund bieten die Volkshochschule und das Stadtarchiv Ahrensburg unter dem Titel „Da passte keine Erbse mehr auf den Boden“ am Donnerstag, 23. April 2015, um 19.30 Uhr einen Vortrag mit Dr. Marlen von Xylander in der Stadtbücherei Ahrensburg an.

Flüchtlingsbaracken in Schleswig nach dem Zweiten Weltkrieg. Foto:pm

Flüchtlingsbaracken in Schleswig nach dem Zweiten Weltkrieg.
Foto:pm

Schleswig-Holstein war das Land im Westen Deutschlands, das in Folge des Krieges prozentual die meisten Menschen aufnahm. Wie gingen die deutschen Behörden, die britische Besatzungsmacht und vor allem die schleswig-holsteinische Bevölkerung mit dieser großen Herausforderung um? Marlen von Xylander führte für ihre Dissertation mehr als 100 Interviews mit Flüchtlingen von damals und stellt in ihrem Vortrag die Ergebnisse ihrer Arbeit vor.

Der Eintritt kostet sechs Euro an der Abendkasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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