Schwerer Unfall auf der Autobahn 1: Vier Personen wurden verletzt

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Hoisdorf (jeb). Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 zwischen der Anschlussstelle Ahrensburg und der Raststätte Buddikate in Fahrtrichtung Norden ist am Montagabend eine bulgarische Familie zum Teil schwer verletzt worden. Die Autobahn glich im Bereich der Unfallstelle einem Trümmerfeld. Überall lagen Teile, die bei dem schweren Zusammenstoß eines Lkw mit einem Pkw zu Bruch gegangen waren. Ein Reifen landete sogar auf der rechten Schutzplanke.

Mindestens drei Menschen, die in diesem BMW unterwegs waren, sind bei einem Unfall auf der A1 verletzt worden, eine Person davon schwer. Foto:J.Burmester

Mindestens drei Menschen, die in diesem BMW unterwegs waren, sind bei einem Unfall auf der A1 verletzt worden, eine Person davon schwer.
Foto:J.Burmester

Die 23-jährige Fahrerin eines weißen 5er BMW hatte auf dem Standstreifen in Höhe der Gemeinde Hoisdorf wegen einer Reifenpanne angehalten. Ihr 22-jähriger Bruder und Beifahrer sowie der 62 Jahre alte Vater stiegen aus, um das Auto abzusichern. Plötzlich krachte ein ebenfalls in Richtung Norden fahrender Sattelzug, der von einem 40-jährigen Hamburger gelenkt wurde, in den BMW.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Fahrerin schwer und die ebenfalls noch im Auto sitzende Mutter (45) leicht verletzt. Auch die beiden Männer, die zuvor ausgestiegen waren, trugen zum Teil erhebliche Verletzungen davon. Die Fahrerin wurde mit Gesichtsverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Die 46-jährige Mutter erlitt einen Schock und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Der Bruder trug Beinverletzungen davon. Er gilt ebenfalls als schwer verletzt und musste auch in ein Krankenhaus transportiert werden. Der andere Mann blieb als Einziger unverletzt, wurde aber vorsichtshalber auch im Krankenhaus untersucht.

Unfallursache bleibt unklar

Der Fahrer des Sattelzuges blieb ebenfalls unverletzt. Er soll laut Zeugenaussagen schon mindestens ab der Anschlussstelle Ahrensburg zwischen dem rechten Fahrstreifen und dem Standstreifen hin und her gependelt sein. Der BMW hat nur noch Schrottwert. Der Sattelzug wurde an der Front erheblich beschädigt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Die Polizei schätzt den Sachschaden auf mindestens 30.000 Euro. Der Trucker, der den Unfall verursacht hatte, machte gegenüber der Polizei zunächst keine Angaben zum Unfallhergang. Die Lenk- und Ruhezeiten hatte der 40-Jährige eingehalten und die Polizei schloss auch Alkohol- oder Drogenkonsum aus. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge sperrten die Beamten der Autobahnpolizei Bad Oldesloe den rechten und mittleren Fahrstreifen. Der Verkehr lief einspurig an der Unfallstelle vorbei. Zu Verkehrsbehinderungen kam es nicht.

Foto:J.Burmester

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