Motorradunfall auf der Autobahn 1: Fahrer wurde über in ein Auto geschoben

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Barsbüttel (ve/pm). Ein Motorradfahrer wurde am vergangenen Freitagnachmittag bei einem Unfall in Höhe der Anschlussstelle Barsbüttel auf der Autobahn 1 schwer verletzt. Ein Autofahrer zog sich leichte Verletzungen zu.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen wechselte ein 28-jähriger Mann aus der Nähe von Trittau mit seinem Ford S-Max gegen 16.10 Uhr im starken Berufsverkehr vom mittleren auf den linken Fahrstreifen. Er fuhr von Hamburg aus in Richtung Lübeck.

Möglicherweise erkannte er aufgrund zu hoher Geschwindigkeit den vorausfahrenden und stark abbremsenden Verkehr zu spät und prallte auf das Motorrad Suzuki eines 36-jährigen Daldorfers (Kreise Segeberg). Der Motorradfahrer stürzte mitsamt seiner Maschine und wurde quer liegend über die Fahrbahn geschoben. Dabei wurde er auf den Ford Galaxy eines 18-jährigen Mannes aus Mecklenburg-Vorpommern geschoben.

Das Motorrad und der Ford Galaxy schleuderten nach rechts auf den mittleren und rechten Fahrstreifen hinüber, wo sie letztlich zum Stillstand kamen.

Starke Rückenschmerzen

Der 36-Jährige musste schwer verletzt mit starken Schmerzen im Rücken und den Lendenwirbel mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Eine Lebensgefahr bestand für ihn zu dem Zeitpunkt nicht und er war ansprechbar. Der 18-Jährige hatte ein „Schleudertrauma“ davongetragen und wurde leicht verletzt mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der 28-Jährige blieb unverletzt.

Der Sachschaden wird auf 18.000 Euro geschätzt. Die drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Beamten des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers Bad Oldesloe sperrten den Bereich der Unfallstelle in Richtung Norden für eine halbe Stunde voll ab. Danach leiteten sie den Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Die Fahrbahn war gegen 17.45 Uhr wieder komplett frei.

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