Behindertenbeirat in der Stadtverordnung: Busbegleitung muss weiter finanziert werden

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Ahrensburg (ve). Es muss auch weiterhin mindestens zwei Busbegleiter auf der Buslinie 569 geben, die den Rosenhof bedient. Das haben jetzt Bewohnerinnen und Bewohner des Rosenhofes auf der Stadtverordnetenversammlung gemeinsam mit dem Behindertenbeirat deutlich gemacht.

BewBewohner des Rosenhofes waren extra in die Stadtverordnetenversammlung gekommen, um die Wichtigkeit der Busbegleitung deutlich zu machen.ohner des Rosenhofes waren extra gekommen, um in der Stadtverordnetenversammlung die Wichtigkeit der Busbegleitung deutlich zu machen.

Bewohner des Rosenhofes waren extra in die Stadtverordnetenversammlung gekommen, um die Wichtigkeit der Busbegleitung deutlich zu machen.

Die Busbegleiter sind dafür zuständig, Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, zu helfen. Sie helfen beim Ein- und Aussteigen in den Bus und stellen die Rollatoren im Bus platzsparend zur Seite. In Ahrensburg sind zwei Busbegleiter eingesetzt, für jede Fahrtrichtung eine. Sie werden von der Stadt über den Verein Zentrum für interkulturelle Bildung und Arbeit finanziert. Für 2015 sind derzeit 3.500 Euro im Haushalt eingeplant.

Der Vertrag mit einem der Busbegleiter endet am 31. Mai 2015. Nun bitten die Bewohner des Rosenhofes und mit ihm der Behindertenbeirat, weitere 2.500 Euro im Haushalt bereit zu stellen, um den Vertrag bis zum Jahresende weiterführen zu können.

„73 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner des Rosenhofes sind auf Hilfen wie einen Rollator angewiesen“, erläutert Angelius Krause vom Behindertenbeirat auf der Versammlung der Stadtverordneten. „Diese Menschen sind bei der Benutzung der Buslinie auf Unterstützung der Helferinnen und Helfer des Busbegleitservice angewiesen.“

Ob dies im Zuge einer Unabweisbarkeit als überplanmäßige Ausgabe genehmigt werden kann, sei allerdings fraglich, hieß es auf der Sitzung. So wird der Bau- und Planungsausschuss in seiner Sitzung am Mittwoch, 6. Mai 2015, um19 Uhr im Peter-Rantzau-Haus darüber zunächst beraten.

Angelius Krause vom Behindertenbeirat bittet in der Stadtverordnetenversammlung darum, Mittel für die Busbegleitung zur Verfügung zu stellen.

Angelius Krause vom Behindertenbeirat bittet in der Stadtverordnetenversammlung darum, Mittel für die Busbegleitung zur Verfügung zu stellen.

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