Hauptversammlung der SPD: Kritik an der Wohnungspolitik und Wahlen

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Ahrensburg (ve/pm). Bei ihrer Hauptversammlung jüngst hat die SPD positiv auf das Jahr 2014 geblickt. Und den Vorstand durch Wahlen bestätigt.

Hartmut Möller, Fraktionsmitglied und Bauausschussvorsitzender, und Ortsvereinsvorsitzender und Stadtverordneter Jochen Proske nutzten die Hauptversammlung für eine Bilanz der politischen Arbeit in 2014.

Nach wie vor kritisch sei die Situation auf dem Ahrensburger Wohnungsmarkt. Trotz des Neubauprogramms des Vereins Heimat gebe es immer noch einen großen Bedarf an bezahlbaren Wohnungen. „Grundsätzlich sind sich alle Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung in dieser Frage einig,“ sagte Hartmut Möller. Wenn es aber um konkrete Projekte wie zum Beispiel auf dem Lindenhof-Grundstück, auf der Alten Reitbahn oder am Helgolandring gehe, fehle nach wie vor eine Mehrheit für den Bau von bezahlbarem Wohnraum. Weitere Themen bei der Aussprache waren der verbesserte Busverkehr und die dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in Ahrensburg.

Zuvor hatte der Ortsvereinsvorsitzende Jochen Proske in seinem Rechenschaftsbericht noch einmal auf ein erfolgreiches Jahr zurückgeblickt. So sei es gelungen, bei der Europawahl zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder stärkste Partei in Ahrensburg zu werden. Die Partei verzeichnet zudem mehr Eintritte, „gerade von jüngeren Menschen“, so Proske, als Parteiaustritte.

In der anschließenden Neuwahl wurde Gudrun Probst-Eschke als Stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins bestätigt. Neu zum Kassierer wurde Thomas Steffen gewählt. Als Beisitzer wurden Olav Böhm, Jürgen Eckert und Lars Einnolf gewählt. Weiter gehören dem Vorstand Jochen Proske als  Vorsitzender, Gerhard Bartel als Schriftführer sowie Mehmet Aydemir als Beisitzer an.

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