Sparkassen-Stiftungen: Für 2014 eine positive Bilanz

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Ahrensburg  (ve). Die Sparkassen-Stiftungen blickten auf ein gutes finanzielles Polster und auf gute Projekte. So benannte es Jörg Schumacher, Geschäftsführer der Stiftungen der Sparkasse Holstein gGmbH, im Rahmen eines Pressegespräches. Gemeinsam mit Landrat und Stiftungsvorsitzendem Klaus Plöger sowie der Kreiskulturreferentin Tanja Lütje und Dr. Katharina Schlüter, Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, erläuterte er in der Galerie des Ahrensburger Marstall die Entwicklung.

In der Ausstellung von Baldur Burwitz in der Galerie blicken Stiftungsratsvorsitzender Klaus Plöger, Kreiskulturreferentin Tanja Lütje, Geschäftsführer Jörg Schumacher und Kuratorin Dr. Katharina Schlüter (von links) auf das Jahr 2014.

In der Ausstellung von Baldur Burwitz in der Galerie blicken Stiftungsratsvorsitzender Klaus Plöger, Kreiskulturreferentin Tanja Lütje, Geschäftsführer Jörg Schumacher und Kuratorin Dr. Katharina Schlüter (von links) auf das Jahr 2014.

Rund 930.000 Euro Einnahmen seien aus dem Stiftungskapital sowie aus zweckgebundenen oder freien Spenden in 2014 generiert worden. Rund 450.000 Euro betrage der Ertrag aus dem Stiftungskapital von rund 9,25 Millionen Euro. 200.000 Euro davon seien in Kunst- und Kulturprojekte in Ahrensburg und Trittau geflossen, mit 80.000 Euro beteiligten sich die Stiftungen an den Projekten von „Stormarn kulturell stärken“.

Im Weiteren förderten die Stiftungen der Sparkasse Projekte im Rahmen von Naturschutz und Landschaftspflege, Heimatpflege und Heimatkunde sowie Jugendpflege und Sport. Dazu gehört zum Beispiel die Arbeiten am Grabauer See und dem Grabauer Forst, der renaturiert wird.

Vergleichsweise neu für den Bereich Kultur ist das Hausrecht in der Galerie im Marstall. Dort wurden im Rahmen der neuen Konzeption Investitionen getätigt, die den Ausstellungsraum aufwerten sollen. So wurden zum Beispiel die Klimaanlage und Beleuchtung erneuert und eine Alarmanlage installiert.

In der Galerie im Marstall, im Atelierhaus in Trittau sowie in der Trittauer Wassermühle finden die zentralen Kunstausstellungen der Stiftungen statt. Vier bis fünf Mal im Jahr werden dort Künstler präsentiert, darüber hinaus werden Stipendien für das Atelierhaus vergeben.

In Ahrensburg ist derzeit die Ausstellung „weltberühmt und heiß begehrt“ von Baldur Burwitz zu sehen. Sie zeigt auf spezielle Weise das Ansinnen der Kulturstiftung, denn Baldur Burwitz hat seine Form der Provokation bei der Ausstellung zum Thema gemacht. „Kunst ist Provokation, das ist auch gut so“, befindet Landrat Plöger, gleichzeitig jedoch wolle man kein Publikum verschrecken. „So ist es sinnvoll“, ergänzt Jörg Schumacher, „besonders Ausstellungen dieser Art mit einem Beiprogramm zu begleiten, in dem Zuschauer und Ausstellungsbesucher sich ausführlich mit der Kunst befassen können.“

Ein weiterer Bereich der Kulturstiftung sei das Ankaufen von Werken der ausstellenden oder durch ein Stipendiat geförderten Künstlerinnen und Künstler. Dafür werden jährlich zwischen 6.000 und 10.000 Euro ausgegeben. Die so entstehende Sammlung wird derzeit online erfasst und soll auf diesem Weg demnächst öffentlich zur Verfügung stehen.

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