Gelände im Helgolandring: Flüchtlingsunterkunft oder bezahlbare Wohnungen?

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Ahrensburg (ve). Was passiert auf dem Gelände im Helgolandring? Schule? Flüchtlingsunterkünfte? Bezahlbarer Wohnraum? Diese Frage wird weiterhin zwischen den Fraktionen hin- und hergereicht. Jetzt wieder auf der Sitzung des Bauausschusses. Die SPD wird in der Sitzung am Mittwoch, 20. Mai 2015, den Antrag stellen, dort einen Bebauungsplan aufzustellen, der bezahlbaren Wohnraum vorsieht.

Das Gelände im Helgolandring war ursprünglich von der CDU für die Errichtung bezahlbaren Wohnraumes vorgeschlagen. Die SPD hat immer wieder in verschiedenen Anträgen Grundstücke für bezahlbaren Wohnraum gefordert, Doch nach Prüfung durch den Bildungs- Kultur und Sportausschuss favorisiert dieser Ausschuss es, im Helgolandring weitere Unterkünfte für Flüchtlinge zu errichten. Das würde zusätzlich die Option auch für den Neubau einer Grundschule auf diesem Gelände offen lassen.

Dem hat sich die CDU nach Aussage von Anne Hengstler jüngst in einer Sitzung des Bauausschusses jetzt angeschlossen. Wie die aktuelle Diskussion um Flüchtlingsunterkünfte zeigt, sei es unerlässlich, dass weitere Standorte für Flüchtlingsunterkünfte gefunden werden.

Die SPD allerdings hält dieses Gelände für geeignet, dort günstigen Wohnraum zu errichten. Dies will sie jetzt erneut mit diesem Antrag im Bauausschuss forcieren. Die Position der CDU ist für die SPD nicht nachvollziehbar. „Die Schülerzahlen sinken und es ist nicht absehbar, dass wir überhaupt einen weiteren Standort für eine Grundschule brauchen“, so Hartmut Möller.

Am Mittwoch, 20. Mai 2015, wird der Antrag der SPD zum Helgolandring erneut Thema im Bauausschuss. Die Sitzung ist im Peter-Rantzau-Haus und beginnt um 19 Uhr.

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