Tourismusmanagement Stormarn: Fünf von 99 Lieblingsplätzen liegen in Stormarn

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Stormarn (ve/pm). Unter dem Motto „99 Lieblingsplätze im Grünen“ startet die Metropolregion Hamburg die Ausflugssaison 2015. Diese Lieblingsplätze sollen Ausflugsziele in Schleswig-Holstein und eben auch in Stormarn sein. Stormarns Tourismusmanagerin Rabea Stahl und Tippgeberin Petra Hübner haben heute ihre Lieblingsplätze in Stormarn verraten, an den Teichen der Rolfshagener Kupfermühle.

Das Tourismusmanagement Stormarn, die Metropolregion Hamburg, die Hamburg Marketing GmbH und weitere 19 regionale Tourismusorganisationen haben sich nach den schönsten Orten im Grünen umgesehen. Bei Naturführern und Gartenfreunden, Fotografen, Förstern und Wanderprofis. In einem gut 60‐seitigen kostenlosen Ausflugs‐Lotsen verraten sie ihre grünen Lieblingsorte.

Offiziell vorgestellt wurden die Lieblingsplätze im Kreis Stormarn heute durch die Tippgeberin Petra Hübner. Die Bargteheiderin wurde im Herbst vergangenen Jahres durch das Tourismusmanagemnt Stormarn nach einem öffentlichen Aufruf ausgewählt. Sie ist als Hobbyfotografin viel mit dem Rad unterwegs und kennt sich mit schönen Plätzen in Stormarn bestens aus.

Eine „Lieblingsplatz-Plakette“ als Auszeichnung

Einer ihrer fünf ausgewählten Plätze ist der Teich an der Rohlfshagener Kupfermühle in Tremsbüttel. Dort stellte Petra Hübner ihre Lieblingsplätze vor. Rabea Stahl, Tourismusmanagerin des Kreises Stormarn, übergab im Anschluss eine Plakette an Familie Franck, die Besitzer des Restaurants Rohlfshagener Kupfermühle, und zeichnete so den Platz als einen der 99 Lieblingsplätze im Grünen aus. „Der Teich bietet einfach eine märchenhafte Szenerie“, begründete Petra Hübner ihre Wahl.

Auch die anderen vier Orte, die die Tippgeberin vorstellte, sind einen Besuch wert: das Brenner Moor in Bad Oldesloe, der Aussichtsturm „Langer Otto“ in der Hahnheide, der Jersbeker Barockpark und die Grabauer Fischteiche (siehe unten).

Der Blick in Herzogtum Lauenburg

Aber auch im Nachbarkreis gibt es schöne Orte zu entdecken. Um dies deutlich zu machen, kam am Freitag der Tippgeber des Herzogtum Lauenburg ebenfalls nach Tremsbüttel. Frank Hadulla, Leiter des Naturparks Lauenburgische Seen, möchte allen Gästen den Kurpark in Mölln, das Naturschutzgebiet „Hohes Elbufer“, die Schlosswiese in Ratzeburg, den Schwarzsee und das Erkunden von Biberspuren am Elbufer ans Herz legen.

Die Broschüre wird online ergänzt durch ausführliche Beschreibungen der Lieblingsplätze, inklusive Anreise und Gastronomieempfehlungen. Erhältlich ist die Broschüre beim Tourismusmanagement Stormarn unter www.tourismus‐stormarn.de, in einigen Rathäusern und unter: www.metropolregion.hamburg.de/lieblingsplatz.

Beschreibung der Lieblingsplätze in Stormarn

Brenner Moor

Das Brenner Moor ist das größte binnenländische Salzmoor in Schleswig‐Holstein. Auf einem idyllischen Holzbohlen‐weg kann man hindurchwandern. An einigen Stellen entspricht der Salzgehalt des Wassers dem der Nordsee. Daher findet man hier Pflanzen wie Strand‐Dreizack und Queller, die sonst nur in Küstennähe heimisch sind. Dort erlebt man vollkommene Ruhe. Das Einzige, was man hört, ist der Wind, der über das Schilf hinweg geht. Der perfekte Ort, um einfach mal die Gedanken schweifen zu lassen.

Jersbeker Barockpark

Der großzügig angelegte Barockgarten gilt als bedeutendster seiner Art in Schleswig‐Holstein. Er lädt zu einem ausgedehnten Spaziergang zwischen Lindenalleen und dem Heckengang ein, der die Zeugnisse der vergangenen glanzvollen Gartenkunst widerspiegelt. Angegliedert an den Park findet sich das private Herrenhaus Jersbek und der Eiskeller. Der Park ist ganzjährig und kostenfrei zugänglich. Der Eiskeller kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Teich an der Rohlfshagener Kupfermühle

Der Mühlenteich in Rohlfshagen ist ein Stauteich der Süderbeste. Hier, wo von Ende des 15. Jahrhunderts bis 1900 in Schwerstarbeit Kupfer hergestellt und bearbeitet wurde, kann man heute die Natur genießen. Bei einem Spaziergang am Mühlenteich fällt einem direkt die bemerkenswerte Ruhe auf, die dort herrscht. Das ist Entschleunigung pur.
Von hier aus kann man auch eine Fahrradtour starten, die an der nahegelegenen alten Bahntrasse der „Königlich Preußischen Staatsbahn“ (BahnRadWeg Route B) entlang führt.

Aussichtsturm „Langer Otto“

Unberührte Natur, alte Buchen‐, Kiefern‐ und Fichtenwaldbestände und kleine Bäche und Senken ergeben zusammen eines der größten Waldnaturschutzgebiete Schleswig‐Holsteins – die Hahnheide. Mitten in dieser tollen Kulisse befin‐det sich auf dem „Großen Hahnheider Berg“ (99 Meter über N.N.) der 27 Meter hohe Aussichtsturm „Langer Otto“. Von hier aus erlebt man einen wundervollen weiten Blick über das Gebiet. Bei gutem Wetter kann man sogar bis nach Hamburg gucken und den Fernsehturm erspähen!

Grabauer Fischteiche

An den Fischteichen in Grabau kann man die Ruhe genießen und den Alltag vergessen. Hier geht man ein Stück des Stormarnwegs entlang, der auf einer Strecke von 90 Kilometern von Lübeck nach Reinbek führt. Man kann in Grabau gemütlich zwischen den Fischteichen hindurch spazieren, dabei einfach den Blick schweifen lassen und Schwäne beobachten. Auch mit dem Fahrrad ist der Weg gut zu befahren. Von hier aus kommt man in wenigen Minuten auch zur alten Bahntrasse der „Elmshorn‐ Barmstedt‐Oldesloer Eisenbahn“ die entlang des BahnRadWeges (Route A) von Bad Oldesloe nach Henstedt‐Ulzburg führt.
Wer etwas frisches aus der Region mitnehmen möchte, kann an der nahegelegenen Teichwirtschaft frisch geräucherte Forellen und Karpfen kaufen.

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