E-Jugend ATSV: Sie sind Fünfter im Pokal-Wettbewerb!

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Ahrensburg (ve/pm). Am Sonnabend war nach dem letzten tollen Pokalabend der große Tag gekommen – der Finaltag: Die 3. E-Jugend des ATSV durfte in der Finalrunde des Hamburger Pokals der jungen E-Jugenden mitspielen.

Die E-Jugend des ATSV bei ihrem Training auf dem Sportplatz Reeshoop.

Die E-Jugend des ATSV bei ihrem Training auf dem Sportplatz Reeshoop.

In ihrer Gruppe spielte die E-Jugend von Trainer Oliver Zaar gegen die Mannschaften von Germania Schnelsen (3.E), den Hamburger SV (2.E – Leistungszentrum) und gegen den SV Lurup (4.E).

Im ersten Spiel trafen sie auf Germania. Die Auftaktpartie war für Zaar nicht ohne Bedeutung. Denn bei einer Trainerfortbildung am Vortag erfuhr er, dass sich die Trainerteams des HSV und von Germania schon im Vorwege ‚einig‘ zu sein schienen, dass man sicher gemeinsam in das Finale einziehen würde. Kurz gesagt, der ATSV wurde vom HSV und auch von Germania deutlich unterschätzt.

Germania ging in dem Spiel gegen Mitte der Spielzeit durch ein Kullertor in Führung. Die Jungs des ATSV hatten bis dahin sehr ordentlich verteidigt und auch gelegentlich einen Angriff gestartet. Als der ATSV dann in der zweiten Spielhälfte am Drücker war und nach einer tollen Kombination über die Außenbahn den verdienten Ausgleich erzielten, war der Trainer von Germania bedient. Es zeigte sich, dass der ATSV eben nicht „aus Versehen“ im Finale war.

Die E-Jugend des ATSV bei der Siegerehrung im Pokal-Wettbewerb: Sie erreichten einen beachtlichen fünften Platz. Foto: T. Wetzel

Die E-Jugend des ATSV bei der Siegerehrung im Pokal-Wettbewerb: Sie erreichten einen beachtlichen fünften Platz.
Foto: T. Wetzel

Im zweiten Spiel ging es gegen den Turnierfavoriten vom HSV. Alle Jungs vom ATSV waren hoch motiviert, gegen eine Mannschaft eines Leistungszentrums antreten zu dürfen. Das Spiel entwickelte sich nicht wie erwartet einseitig zugunsten des HSV, denn die Abwehr des ATSV stand fest. Und so erinnerte der Trainer des HSV seine Spieler kurz vor der Halbzeit an die Absprache, dass sie bereits nach vier Minuten führen wollten.

Der HSV wirkte in der Situation etwas nervös. Das mag daran gelegen haben, dass der ATSV bereits einen Pfostenschuss und eine weitere Großchance zu verzeichnen hatte. Als der HSV dann nicht mehr wusste, was er machen soll, versuchte er es mit einem Fernschuss, der dann prompt an die Unterkante der Latte prallte und von da ins Tor ging. Für den ATSV-Torwart unhaltbar. Der HSV gewann so seine Sicherheit zurück und im weiteren Verlauf spielte er souverän und gewann letztlich verdient mit 3:0.

Trotz der ersten Niederlage im Pokal ging der ATSV frohen Mutes in das letzte Spiel gegen Lurup, denn das Halbfinale war noch in Reichweite. Lurup hatte zuvor gegen den HSV und Germania verloren. Ein Halbfinaleinzug des ATSV war aber auch abhängig vom Ergebnis des Spieles der befreundeten Trainer vom HSV und von Germania. Weil das Spielergebnis der Freunde auf ein dünnes 1:0 hinauslief, war es für den ATSV schwer, das Torverhältnis im letzten Spiel zu reparieren.

Der ATSV siegte gegen Lurup absolut verdient mit 1:0 und hatte vielfach die Chance auf ein zweites oder gar drittes Tor. Das hätte allerdings auch nicht gereicht, ein 4:0 hätte es sein müssen, um Germania vom Halbfinaleinzug abzulösen. Es war kein Grund zu allzu großem Ärger, die Freude bei der 3.E-Jugend des ATSV überwog. Mit vier Punkten aus drei Spielen hat die Mannschaft des ATSV eine ganz tolle Visitenkarte in der Finalrunde abgegeben. Und es fehlte nur ein kleines bisschen zur Sensation.

Das wurde auch vielfach von Zuschauern am Seitenrand geäußert. Viele waren überrascht, aber eben auch hocherfreut über die toll aufspielende Mannschaft aus der Schloßstadt. Man kann wohl davon ausgehen, dass dieses Team nicht mehr so unterschätzt wird. Denn schließlich belegte das Team von Zaar einen bemerkenswerten 5. Platz von anfänglich 224 teilnehmenden Mannschaften. Turniersieger wurde schlussendlich überraschend – aber auch verdient – der Niendorfer TSV, der sich im Endspiel 1:0 gegen den HSV durchsetzte.

Glücklich, zufrieden und ein bisschen stolz über das Erreichte begaben sich die Jungs der 3.E nach der Siegerehrung auf den Heimweg. Am Montag steht das nächste Training an und wenn der  Mannschaftsgeist, der Einsatzwille und natürlich das spielerische Können so noch ein paar Spiele beibehalten werden können, dann sind sie der Schlüssel zur Erfüllung des nächsten Traumes.

Quelle: ATSV Fußball

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