Zweiter Ahrensburger Friendship-Cup: Fußball verbindet

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Ahrensburg (je/pm). Mehr als 120 Jugendliche und junge Erwachsene aus 20 verschiedenen Nationen spielten am Sonnabend, 20. Juni 2015, dem Weltflüchtlingstag, auf dem Stormarnplatz um den Zweiten Ahrensburger Friendship-Cup. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr hatte die Evangelische Jugend Ahrensburg erneut die Initiative zu dem bunten Sportfest ergriffen und junge Leute mit den unterschiedlichsten kulturellen Wurzeln zu einer freundschaftlichen interkulturellen Begegnung eingeladen.

Über 120 Teilnehmer aus 20 Nationen spielten um den Interkulturellen Ahrensburger Friendship-Cup. Foto: EVJ Ahrensburg

Über 120 Teilnehmer aus 20 Nationen spielten um den Interkulturellen Ahrensburger Friendship-Cup. Foto: EVJ Ahrensburg

Mit von der Partie waren zwölf bunt gemischte Mannschaften aus Mädchen und Jungen, jungen Männern und Frauen, unter ihnen gebürtige Ahrensburger, viele Migranten der zweiten und dritten Generation sowie zahlreiche Asylsuchende und Flüchtlinge. Das Turnier wurde von ehrenamtlichen Teamerinnen und Teamern der Evangelischen Jugend Ahrensburg vorbereitet und organisiert, die daran ebenso viel Spaß hatten wie die Kicker beim Wettkampf um den beliebten Friendship-Cup auf dem Rasen und die zahlreichen Zuschauer am Spielfeldrand.

Freundschaftliches Turnier auch im nächsten Jahr

Bei bestem Fußballwetter traten die Jugendmannschaften in 34 fair gespielten Begegnungen gegeneinander an, bis am Ende die drei Sieger fest standen. Der erste Platz und damit der Ahrensburger Friendship-Cup ging an das Team Hood United mit den Spielern Adrian Sadiku, Bennet Gollin, Dennis Kreimer, Harun Caliskan, Metehan Erdem, Ramazan Duran, Sinan Ercetin und Tayfun Demiray. Den zweiten Platz erreichte die Mannschaft Die Königskobras mit Anwar Altaf, Fabian und Marvin Knoblich, Fabian Koch, Lars Köppen, Lennard Timmermann, Marcel Hässler, Marven Appelbohm, Milad Khaan, Niklas Broszio, Rune Grofer und Torge Schmidt. Platz Drei errang das Team Die Blaumacher mit Ebi Foaka, Fatlum Krasniqi, Felix Menn, Jan André Mohr, Julien Mühroth, Marcel Jakupak, Shkelqim Arifi und Tino Reiter.

Eine besondere Herausforderung stellte das Turnier an die Spielerinnen und Spieler muslimischen Glaubens, die aus religiösen Gründen während des derzeitigen Fastenmonats Ramadan vom 18. Juni bis 16. Juli 2015 von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Speisen und Getränke verzichten.

„Alles in allem war der Zweite Ahrensburger Friendship-Cup ein voller Erfolg“, resümiert Klaus Fuhrmann, Turnierleiter und Jugendkoordinator der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Ahrensburg, und fügt hinzu: „Gewonnen haben neben drei Pokalsiegern einfach alle Beteiligten. Schließlich war es unser Ziel, Jugendliche und junge Erwachsene Ahrensburgerinnen und Ahrensburger unabhängig von ihrer Herkunft, Kultur, Hautfarbe, Sprache oder Religion, spielerisch in Kontakt zu bringen und miteinander eine gute Zeit zu haben. Ich denke, das ist uns gelungen. Und wenn aus den neuen Kontakten Freundschaften entstehen, die über das Turnier hinausreichen, wäre das umso schöner.“

Im nächsten Jahr soll es wieder einen Ahrensburger Friendship-Cup geben.

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