Zerstörung unberührter Natur? Richtigstellung

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Lesermeinung zu „NABU Ammersbek: Zerstörung unberührter Natur? Forstwirtschaft sagt ‘Nein’“ von Petra Ludwig-Sidow aus Ammersbek

Richtigstellung

– es handelt sich nicht um eine Schneise „viel zu breit“, sondern um ein kommunales Grundstück mit Jungwald, der überfahren wurde, um ein Privatgrundstück zu erreichen.

– es handelt sich nicht, um einen Weg, der „enteignet“ worden war, sondern entwidmet.

– es handelt sich nicht nur um einen Redder, wie Förster Schulte behauptet. Der Redder hatte sich mit dem entwidmeten Weg zu einem Waldstreifen geschlossen, eine von der Gemeinde beabsichtigte Entwicklung zum Schutz des Naturschutz- und Kranichbrutgebietes. Wenn der Förster den Weg nach den Maßnahmen „wieder herrichten“ will, tut er genau das Falsche und vergrößert den Schaden.

– es handelt sich nicht um den Privatwald, den der NABU Ammersbek als „Kleinod“ bezeichnete. Die NABU-Pressemitteilung, aus der die Zitate stammen, spricht von einem Waldstück am Mühlenbrook im NSG Ammersbek-Niederung.

– es handelt sich nicht, wie Förster Schulte behauptet, um „Arbeiten“, die im Umweltausschuss „beschlossen worden“ sind. Jeder kann im Netz nachlesen, dass im Ausschuss kein Beschluss gefasst wurde: „Es besteht Einvernehmen, dass zunächst Beratungen in den Fraktionen stattfinden sollen und das Thema „Zukünftige Waldnutzung in Ammersbek“ in der nächsten Sitzung des Umweltausschusses diskutiert werden soll.“ www.ammersbek.sitzung-online.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=18081

– es handelt sich nicht um gute forstliche Praxis „im Zuge der Verkehrswegesicherung“ am Ende vom Mühlenbrook. Es wurden Bäume gefällt, die 40 Meter und mehr vom Wanderweg entfernt waren. Der zweite Weg, den der Förster meint sichern zu müssen, ist kein Weg, sondern nur eine gesperrte Fahrspur zum Hochstand von Jägern.

Petra Ludwig-Sidow

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