Familienkasse der Agentur für Arbeit: An das Kindergeld denken!

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Ahrensburg (ve/pm). Ist Ihr Kind schon 18 Jahre alt? Dann ist es zwar kein Kind mehr – aber in puncto Kindergeld eventuell noch berechtigt, Zahlungen zu erhalten. Was Eltern und Kinder in diesem Fall beachten sollen, darüber informiert die Familienkasse Nord in einer Mitteilung.

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

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Tausende Schulabgängerinnen und -abgänger in Norddeutschland beginnen am 1. August 2015 oder in den darauffolgenden Monaten mit ihrer Berufsausbildung. Dieser Übergang von der Schule in den Beruf beinhaltet viele Veränderungen in den persönlichen Verhältnissen. Meldungen dieser Veränderungen an die Familienkasse sind unerlässlich, Arbeitslosmeldungen dagegen nicht zwingend erforderlich.

„Schülerinnen und Schüler, die nach dem Abschluss der allgemeinbildenden Schule innerhalb von vier Monaten mit einer Berufsausbildung starten, müssen sich nicht in den regionalen Arbeitsagenturen arbeitslos melden, um weiterhin Kindergeld zu erhalten. Die Eltern bzw. der Elternteil, die das Kindergeld erhalten, müssen der Familienkasse Nord schriftlich diese Veränderung mitteilen, idealerweise mit einer Kopie des Ausbildungsvertrages, sofern dieser schon vorliegt“, erläutert Knut Böhrnsen, Pressesprecher der Familienkasse Nord.

Gleiches gilt auch für Schulabgängerinnen und –abgänger, die ein Hochschulstudium oder den Freiwilligendienst absolvieren werden, zur Bundeswehr gehen oder eine berufsbildende Schule besuchen wollen. Bei entsprechender Mitteilung an die Familienkasse Nord ist eine Arbeitslosmeldung nicht notwendig.

Eine Mitteilung an die Familienkasse ist allerdings erforderlich, wenn das Kind nach dem 18. Geburtstag weiterhin zur Schule geht oder eine Ausbildung absolviert. Fragen zum Kindergeld beantwortet die Familienkasse montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 18 Uhr unter der kostenfreien Hotline 0800 / 4 5555 30.

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