Zeltlager des ATSV auf Sylt: Spaß und Sport am Nordseestrand

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AKTUALISIERT – JETZT MIT BILDERSERIE – Ahrensburg/Hörnum (ve). Sie sind wieder da. Hinter ihnen liegen zwei Wochen Strandurlaub auf Sylt. Besonderer Strandurlaub: 56 Kinder und Jugendliche haben die ersten beiden Ferienwochen mit dem Ahrensburger TSV in einem Zeltlager bei Hörnum verbracht. Gestern Abend sind sie sonnengebräunt, gut gelaunt und ein bisschen müde wieder nach Ahrensburg gekommen.

Mit dem ATSV ins Zeltlager nach Sylt: Die Rückkehr der Reisegruppe am Sonntag Abend in Ahrensburg.

Mit dem ATSV ins Zeltlager nach Sylt: Die Rückkehr der Reisegruppe am Sonntag Abend in Ahrensburg.

„Das war eine wirklich schöne Reise mit einer wirklich netten Gruppe“, sagt Jens Carlson, der Leiter des Zeltlagers. Er muss es wissen, denn er ist seit 1993 fast ununterbrochen als Betreuer oder als Lagerleiter dabei. „Wie sehr es allen gefallen hat, merken wir immer am letzten Abend“, erzählt er. Dann gibt es eine Abschiedsparty mit Sketchen oder kleinen Gags der einzelnen Zeltgruppen. „Die waren in diesem Jahr so lustig, die Zuschauer hatten so viel Spaß – das zeigt uns, wie sehr es auch den Kindern Spaß gemacht hat.“

Ferien mit dem ATSV in einem Zeltlager: Die Gruppe mit ihren Betreuern. Foto:©ATSV

Ferien mit dem ATSV in einem Zeltlager: Die Gruppe mit ihren Betreuern.
Foto:©ATSV

Zeltlager des ATSV: Jeden Tag ein bisschen Sport

Und das, obwohl es nicht unbedingt Hochsommer war. Der Regen und die Kälte der vergangenen zwei Wochen sind nicht das Optimale für ein Zeltlager, doch Kinder und Betreuer kommen trotzdem mit gesunder Farbe im Gesicht zurück. Denn: Spiel und Spaß gehen auch bei Regen.

Es ist eine Reise ins Zeltlager mit dem ATSV. Also einem Sportverein. Und so heißt es für die Kinder: bewegen, bewegen, bewegen. „Handy und andere elektronische Geräte verbieten sich sowieso, weil es ja wenig Strom und viel zu viel Sand gibt im Zelt“, sagt Jens Carlson schmunzelnd. Dafür fängt der Tag früh an – mit Frühsport. „Vor dem Frühstück gibt es immer ein paar leichte Übungen“, erzählt Jens Carlson.

Dünenolypiade, Nordseestrand, Wellenbad

Und dann geht es durch den Tag mit Spaß am Strand, Baden in der Nordsee, gemeinsamem Spiel. „Wegen des schlechten Wetters konnten wir dieses Jahr nur einen Ausflug machen, wir sind dann in das Hallenbad nach Westerland gefahren, das hat allen viel Spaß gemacht.“ Und dann gab es die Dünenolympiade. Die geht über mehrere Tage, hat zahlreiche Wettbewerbe in vielen Disziplinen. Rückwärtslaufen zum Beispiel, oder den Krebsgang.

Mit dem ATSV ins Zeltlager nach Sylt: Gerd Wollesen, Stellvertretender Vorsitzender des ATSV (zweiter von rechts), bedankt sich bei der Ankunft der Reisegruppe bei den Betreuerinnen und Betreuern.

Mit dem ATSV ins Zeltlager nach Sylt: Gerd Wollesen, Stellvertretender Vorsitzender des ATSV (zweiter von rechts), bedankt sich bei der Ankunft der Reisegruppe bei den Betreuerinnen und Betreuern.

„Das Schönste war, wenn wir abends zusammen im Zelt mit den Kindern über den Tag gesprochen haben“, sagt Maren Kahl, eine der Betreuerinnen. Sie hat die Jungs im Alter von acht bis elf Jahren betreut. „Die Kinder sprudelten dann richtig über und haben viel erzählt.“

Für ATSV-Mitglieder und Nicht-Mitglieder

Die Reise in das Zeltlager bei Hörnum auf Sylt wird jedes Jahr in den ersten beiden Ferienwochen angeboten. Seit 59 Jahren. Mitten in den Dünen liegt eine Anlage des Vereins Ferienkolonie Möskendeel, Gruppenzelte für bis zu acht Kindern werden dort aufgestellt. Die Verpflegung erfolgt über den Verein, „da gehört natürlich Tischdienst dazu, genauso wie die Kinder ihre Zelt in Ordnung halten müssen“, sagt Jens Carlson. Vieles macht die Gruppe gemeinsam, mittags jedoch für zwei Stunden haben die Kinder Freizeit. Dann gehen sie gerne nach Hörnum.

Ferien mit dem ATSV in einem Zeltlager: Bilder vom Strand, dem Nordseewasser und sportlichen Spielen der  Jugendgruppe. Foto:©ATSV

Ferien mit dem ATSV in einem Zeltlager:Das Team der Betreuerinnen und Betreuer der Fahrt 2015.
Foto:©ATSV

Die Fahrt wird angeboten für Kinder im Alter zwischen acht und 15 Jahren. Nach Altersstufen aufgeteilt schlafen die Jungs und Mädchen in getrennten Zelten. In diesem Jahr waren es 56 Kinder und zwölf Betreuerinnen und Betreuer. Einige von den Betreuern sind übrigens als Kinder schon mitgefahren. Jens Carlson nicht, der Finanzbeamte startete 1993 als Betreuer sein Engagement für die Reise. Von 1997 bis 2003 war der Lagerleiter, seitdem abwechselnd Lagerleiter oder Betreuer. „Es macht einfach so viel Spaß, ich bin nächstes Jahr bestimmt wieder dabei“, sagt er. Übrigens: Betreuerinnen und Betreuer von Jugendreisen können Sonderurlaub beantragen.

Eine Mitgliedschaft im ATSV ist für die Teilnahme an der Reise nicht erforderlich. Die Teilnahme kostet 330 Euro für ATSV-Mitglieder und 350 Euro für Nicht-Mitglieder. Weitere Informationen zur Syltreise unter www.atsv.de/sylt

Zur Stippvisite kam am vergangenen Mittwoch der Vorstand des ATSV, Gerd Wollesen und Wulf Krickhahn, der Erste und Zweite stellvertretende Vorsitzender des ATSV, fuhren mit Frauke Liebig und Anja von Gliszczynski von der Geschäftsstelle des ATSV nach Sylt. „Es war wirklich beeindruckend, wie harmonisch die Gruppe in diesem Jahr war“, erzählt Gerd Wollesen. Auch bei der Ankunft in Ahrensburg war Wollesen dabei und nutzt die Gelegenheit, sich bei den Betreuerinnen und Betreuern für ihr Engagement zu bedanken.

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