Überfälle mit Schusswaffe auf Supermärkte aufgeklärt? Polizei verhaftet Tatverdächtige

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Hamburg/Ahrensburg/Ammersbek (ve/ots). Zahlreiche Raubüberfälle mit Schusswaffen haben seit Monaten in Ahrensburg und Ammersbek für Angst und Schrecken gesorgt. Nun hat die Polizei ermittelt, dass sie mit ähnlichen Überfällen in Hamburg zusammenhängen und Tatgerdächtige festgenommen. Möglich wurde dieser Ermittlungserfolg durch die Zusammenarbeit des Landeskriminalamtes Hamburg mit der Kriminalpolizei Ahrensburg.

Beamte des Landeskriminalamtes 134 haben eine Raubserie aufgeklärt und bereits am Donnerstag Morgen der vergangenen Woche mit Unterstützung des Mobilen Einsatzkommandos sowie Polizeibeamten aus Schleswig-Holstein drei Durchsuchungsbeschlüsse und einen Haftbefehl vollstreckt.

Zusammenhang mit Überfällen in Eimsbüttel

Im Bereich Eimsbüttel war es binnen kurzer Zeit zu drei schweren Raubtaten in Supermärkten gekommen, die aufgrund der Täterbeschreibungen und der Vorgehensweise einer Tätergruppe zugerechnet wurde. Beamte des Landeskriminalamtes für die Region Eimsbüttel stießen im Verlaufe der Ermittlungen auf weitere Raubstraftaten, darunter zwei in Ahrensburg in einem Supermarkt im Reeshoop und einer in einen Ammersbeker Supermarkt, die sie ebenfalls den gleichen Tätern zuordneten. Die Taten wurden stets maskiert und unter Vorhalt einer Schusswaffe verübt. Insgesamt erbeuteten die Tatverdächtigen rund 3.000 Euro.

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Durch Spurenauswertung der Kriminaltechnik konnte ein erster Tatverdächtiger, ein 28-jähriger Serbe, ermittelt werden. Weitere Spuren führten auf zwei mutmaßliche Mittäter, einen 24-jährigen Iraker und einen 26-jährigen Italiener.

Beweismaterial bei Tatverdächtigen

Die Hamburger Staatsanwaltschaft erwirkte beim Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Beschuldigten in Schleswig-Holstein, unter anderem auch in Pinneberg, wo am Donnerstag mit Unterstützung des Mobilen Einsatzkommandos gleichzeitig ein Haftbefehl gegen den 24-jährigen Tatverdächtigen vollstreckt wurde. Ferner konnte diverses Beweismaterial sichergestellt werden.

Der 28-jährige Beschuldigte befand sich bereits in Haft; der 24-Jährige wurde nach seiner Vernehmung dem Untersuchungsgefängnis zugeführt. Der 26-jährige Beschuldigte wurde mangels Haftgründen entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Beitragsbild: Thorben Wengert / pixelio.de

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