Zahlen der Krankenkasse zur stationären Behandlung: Viele Kreislauferkrankungen in 2014

0

Ahrensburg (ve/pm). Kreislauferkrankungen waren im vergangenen Jahr der häufigste Grund für einen Krankenhausaufenthalt in der Regionaldirektion Süd, zu der auch der Kreis Stormarn gehört. Mehr als 8.400 AOK-Versicherte mussten deshalb stationär behandelt werden. Die Gesamtzahl der Krankenhauseinweisungen in 2014 der AOK-versicherte Patienten in der Region lag bei 34.034. Dies teilte die AOK NordWest auf Basis aktueller Auswertungen mit.

Wegen Kreislauferkrankungen mussten viele Menschen im Kreis Stormarn im vergangenen Jahr ins Krankenhaus eingewiesen werden.  Foto:AOK/hfr

Wegen Kreislauferkrankungen mussten viele Menschen im Kreis Stormarn im vergangenen Jahr ins Krankenhaus eingewiesen werden.
Foto:AOK/hfr

Hinter den Kreislauferkrankungen lagen als Ursache für einen Krankenhausaufenthalt an zweiter Stelle Erkrankungen des Verdauungssystems (4.349), gefolgt von allgemeinen Verletzungen und Vergiftungen (4.052). Außerdem wurden Patienten wegen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems (4.018) sowie Krebserkrankungen (3.775) im Krankenhaus aufgenommen.

Auffällig ist, dass bei psychischen Störungen fast 33 Prozent mehr Männer (1.968) als Frauen (1.502) betroffen sind. Wegen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems werden hingegen 45 Prozent mehr Frauen (2.391) als Männer (1.627) ins Krankenhaus eingewiesen.

Die durchschnittliche Verweildauer im Krankenhaus liegt bei 9,71 Tagen bei allgemeinen Verletzungen und Vergiftungen, 9,66 Tagen bei Krebserkrankungen, 8,74 Tagen bei Kreislauferkrankungen bis hin zu 6,4 Tagen bei Erkrankungen des Verdauungssystems. Patienten mit psychischen Erkrankungen bleiben allerdings durchschnittlich fast 20,76 Tage stationär.

image_pdfimage_print
Teilen.

Kommentieren