Bilderausstellung zum Thema „Spielen“ in der Stadtbücherei

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Ahrensburg (je/pm). Mit einer offenen Vernissage am Freitag, 11. September 2015, um 14 Uhr wird die Ausstellung „Spielen“ in der Stadtbücherei Ahrensburg eröffnet. Bis Sonnabend, 31. Oktober 2015, können die Acrylbilder von Ute Eckert zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei besichtigt werden.

Ute Eckert spielt mit Formen, Farben und Ideen auf Acryl. Foto: U. Eckert

Ute Eckert spielt mit Formen, Farben und Ideen auf Acryl. Foto: U. Eckert

„Das Experimentieren mit verschiedenen Farben, Formen und Strukturen sowie das Ausprobieren unterschiedlichster Techniken und Materialien sind für mich wie spielen“, sagt Ute Eckert und fügt hinzu: „Ein Spiel spielen, bei dem es zwar auch schon auf die Einhaltung einiger Regeln ankommt, aber bei dem es vor allem darum geht, meiner Fantasie, meinen Gefühlen und meiner Spontanität freien Lauf zu lassen.“

Experimentieren und sich treiben lassen

Die Künstlerin empfindet pure Freude, endlich einen brillanten Rotton entdeckt zu haben und diesen mit einer Maurerkelle auf die Leinwand zu bringen. „Auch sind die Überraschung und der Spaß riesig, Essig, Spülmittel oder Salz auf die Acrylfarbe aufzutragen und dabei zu beobachten, was Erstaunliches geschieht: Es entstehen Blasen, die Farbpigmente wandern über die Leinwand.“ Weiter erklärt sie: „Ich habe keine fertigen Bilder im Kopf: Meine Bilder sind immer ein Zusammenspiel aus einer Bildidee, bewusst, und einem Impuls, unbewusst, und der Neugierde, Neues auszuprobieren. Und dann beginnt das Spielen und ich lasse mich treiben. Aus einem Schritt ergibt sich der nächste. Ich weiß nie, was dabei herauskommt.“

Eine weitere Kostprobe aus der Ausstellung "Spielen". Foto: U. Eckert

Eine weitere Kostprobe aus der Ausstellung „Spielen“. Foto: U. Eckert

„Der Weg zu all diesen Glücksmomenten war ein weiter, da ich bis Mitte 50 ausschließlich eine ‚passive‘ Kunstbegeisterte war. Ich war zwar früher eine gelehrige Schülerin im Kunstunterricht und sammelte als junge Frau politische Graphik. Ich habe auch mit meinem damaligen Mann eine kleine Galerie in Hamburg-Eppendorf geführt und bin langjähriges Mitglied bei den „Freunden der Kunsthalle“ und eifrige Museumsbesucherin. Trotz großer Sehnsucht, es selbst zu probieren, war ich aber überzeugt, kein Talent zu haben. Doch der Zuspruch mir vertrauter Menschen und der Zufall – Es war jetzt einfach der richtige Zeitpunkt! – führten mich zu einem ersten Pinselstrich. Damit war es um mich geschehen und das Spielen begann!“

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