Bargteheide: Renitenter Betrunkener verletzte Polizeibeamtin

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Bargteheide (ve/ots). Eine Polizeibeamtin wurde gestern Abend am Bahnhof in Bargteheide von einem alkoholisierten Mann verletzt. Sie erlitt eine Kopfverletzung.

Gegen 21.30 Uhr musste die 41-jährige Beamtin mit ihrem Kollegen zum Bahnhof nach Bargteheide fahren. Fahrgäste hatte die Zugbegleiterin gebeten, die Polizei zu rufen. Zwei 43 und 30 Jahre alte Männer aus Bad Oldesloe sollen schon am Bahnhof in Bad Oldesloe randaliert haben. Dort sollen sie die wartenden Fahrgäste mehrfach angepöbelt und einen Fahrtstuhl beschädigt haben.

Im Zug setzten sie ihr Verhalten fort und beleidigten permanent die Fahrgäste. Einigen Gästen drohten die Oldesloer sogar Schläge an. Aufgrund ihres Verhaltens untersagte die Zugbegleiterin ihnen die Weiterfahrt in dem Zug. Die alkoholisierten Männer weigerten sich jedoch, auszusteigen. Auch der Aufforderung der Beamten kamen sie nicht nach.

Der 30-Jährige fing nun an, die Beamten anzupöbeln, stieg aber doch letztlich aus. Der 43- jährige weigerte sich weiterhin und versuchte ständig, wieder ins Abteil zurückzulaufen. Als die Polizistin ihn festhalten und aus dem Zug führen wollte, schlug er ihr mehrfach gegen den Kopf und den Arm. Sie musste ihr Reizstoffsprühgerät einsetzen. Das zeigte zunächst Wirkung und er verließ den Zug.

Am Bahnsteig fing der 43-Jährige wieder an, die Beamtin aufs Übelste zu beleidigen und um sich zu spucken. Zur Unterstützung kam eine Streifenwagenbesatzung aus Ahrensburg hinzu. Der Betrunkene hatte sich in der Zwischenzeit derart in Rage gepöbelt, dass er diese Beamten ebenfalls anschrie und ihnen Schläge androhte. Sein Kumpan war inzwischen zur Vernunft gekommen und hatte sich beruhigt. Nach der Personalienfeststellung wurde er entlassen.

Die Polizisten fesselten den 43-Jährigen schließlich und ordneten die Entnahme einer Blutprobe an. Seinen Rausch musste er anschließend in der Gewahrsamszelle ausschlafen. Die verletzte Beamtin erlitt Kopfverletzungen und wurde im Krankenhaus versorgt. Sieist bis auf weiteres nicht dienstfähig – aber auf dem Weg der Besserung, so eine Polizeisprecherin.

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