Schloss Reinbek: Ausstellung „Welt des Widerstands“ mit Beiprogramm

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Reinbek (je/pm). Unter dem Titel „Welt des Widerstands“ stellt Jürgen Serke derzeit seine Literatursammlung im Schloss Reinbek, Schloßstraße 5, aus.

Die Literatur steht in diesem Jahr im Zentrum der Veranstaltungen der Arbeitsgemeinschft „Stormarn kulturell stärken“. Daher begrüßen die Akteure sehr, dass Auszüge der einzigartigen Literatursammlung des Stern-Journalisten und Buchautors Jürgen Serke, zusammen mit Fotografien von Robert Lebeck und Wilfried Bauer im Reinbeker Schloss präsentiert werden können.

Bücher, Briefe, Fotos und andere Dokumente etwa von Mascha Kaléko, Wolfgang Borchert, Ernst Toller, Václav Havel, Else Lasker-Schüler oder Selma Meerbaum-Eisinger gibt es in der Kabinettausstellung zu entdecken – Weltliteratur aus dem Widerstand gegen Nationalsozialismus und Kommunismus.

Weltliteratur und Porträtfotos

Jürgen Serke ermöglicht den Ausstellungsbesuchern eine Teilhabe an seinen Recherchen. Er ruft einige Dichter in Erinnerung und macht sie somit sichtbar. Porträtfotos aus den 1970er bis 1990er Jahren ergänzen die Ausstellung. Die Fotografen Wilfried Bauer, Robert Lebeck und Christian Irrgang begleiteten den Stern-Autor Jürgen Serke auf seinen Literaturentdeckungen. Ihre Bilder zeigen den Kosmos der Verfolgung durch zwei Totalitarismen des 20. Jahrhunderts.

Die Ausstellung ist eine Leihgabe der „Else-Lasker-Schüler Gesellschaft“ im „Zentrum für verfolgte Künste“. Die Ausstellung im Reinbeker Schloss wird vom Reinbeker Kulturzentrum gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft „Stormarn kulturell stärken“ präsentiert.

Begleitprogramm

Neben Führungen durch die Ausstellung am Sonntag, 27. September 2015, um 11.30 Uhr und Donnerstag, 1. Oktober 2015, um 12.30 Uhr wird es am Donnerstag, 22. Oktober 2015, um 19.30 Uhr ein Sammlergespräch mit Jürgen Serke zum Thema „Suche nach den verfolgten Dichtern des mörderischen 20. Jahrhunderts“ geben.

Am Sonnabend, 7. November 2015, liest die Schauspielerin Nina Hoger um 20 Uhr Lyrik und Prosa von
Else Lasker-Schüler unter dem Titel „Tiefer beugen sich die Sterne“, begleitet von Klezmermusik des Ensemble Noisten.

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