Schutz vor Krieg und Verfolgung: Diskussion mit dem Flüchtlingsbeauftragen

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Lütjensee (ve/pm). In diesen Tagen erreichen viele geflüchtete Menschen Deutschland und Schleswig-Holstein. In vielen Orten werden Unterkünfte gesucht und daran gearbeitet, eine gelungene Aufnahme zu organisieren. Am Dienstag, 29. September 2015, lädt daher der SPD-Ortsverein Lütjensee zu einem Vortrags- und Diskussionsabend zur aktuellen Flüchtlingspolitik ein. Zu Gast sein werden der stellvertretende Flüchtlingsbeauftragte Schleswig-Holsteins, Thorsten Döhring, und der Landtagsabgeordnete Tobias von Pein (SPD).

Tobias von Pein referiert über die Flüchtlingsproblematik. Foto: SPD Ahrensburg

Tobias von Pein referiert über die Flüchtlingsproblematik. Foto: SPD Ahrensburg

Im Mittelpunkt der Diskussion wird die Schleswig-Holsteinische Politik der Aufnahme von Flüchtlingen stehen. „Schleswig-Holstein war schon nach dem Zweiten Weltkrieg eine Zufluchtsstätte für viele Flüchtlinge. Das haben wir erfolgreich gemeistert.“ sagt der Landtagsabgeordnete Tobias von Pein. Deshalb sei auch die Willkommenskultur im nördlichsten Bundesland so ausgeprägt. „Der aktuelle Zustrom von Flüchtlingen ist eine Herausforderung und wir packen das.“ ist sich von Pein sicher.

Die Landesregierung habe seine Hilfen für die Kommunen in den vergangenen Wochen noch einmal stark ausgeweitet. So würden nach einer Regierungserklärung des Ministerpräsidenten Torsten Albig in den vergangenen Woche die Kapazitäten in den Erstaufnahmen des Landes von 8.500 auf 15.000 Plätze erhöht. Lehrer und Polizisten sollen zusätzlich aktiv werden, auch Pensionäre sollen vorübergehend in den aktiven Dienst zurückkehren. Um die Integeration voranzutreiben, würden auch zusätzliche DaZ-Zentren (Deutsch als Zweitsprache) im ganzen Land geschaffen.

Die Diskussionsveranstaltung startet am Dienstag um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus, Großenseer Straße 8b in Lütjensee. Moderiert wird der Abend von Patrick Marsian vom SPD-Ortsverein Lütjensee.

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