Polizei verstärkt Präsenz in Großhansdorf: Der Kampf gegen die Wohnungseinbrüche

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Großhansdorf/Ratzeburg (ve/ots). Die dunkle Jahreszeit kommt – und mit ihr die Diebe. Einbrüche in Häuser und Wohnungen sind im Hamburger Randgebiet und entlang der Autobahn 1 Richtung Lübeck häufig. Nun verstärkt die Polizeidirektion Ratzeburg zur Prävention die Einsatzkräfte in Großhansdorf und Ratzeburg – und ermittelt sowohl offen als auch verdeckt.

So sieht es nach einem Einbruch aus: Bei einer Mitarbeiterin von ahrensburg24.de wurde eingebrochen, vieles wurde aus den Schränken gerissen, einiges zerstört.

So sieht es nach einem Einbruch aus: Bei einer Mitarbeiterin von ahrensburg24.de wurde eingebrochen, vieles wurde aus den Schränken gerissen, einiges zerstört.

Vor genau einem Jahr hat die Polizeidirektion die Präsenz- und Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruchdiebstahl (PEG-WED) mit dem Dienstort in Reinbek gegründet. Ab morgen nun werden für die Ermittlungen und Spurensicherung insgesamt 15 Beamtinnen und Beamte eingesetzt, die ihren Dienst in Reinbek und zusätzlich in Großhansdorf verrichten werden, teilt die Polizeidirektion mit. Diese Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten sind für die Suche sowie die Sicherung von Spuren besonders geschult und bearbeiten zentral alle Wohnungseinbrüche in den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn.

Bericht über Einbruch in Großhansdorf

Kontrollen in Uniform und in zivil

Die Polizeibeamten sollen aber in der Region Kontrollen durchführen. Teilweise offen – dann werden die Kontrollen über die facebook-Seite der Polizeidirektion Ratzeburg angekündigt. Bei so genannten Anhalte- und Sichtkontrollen können die Polizisten Personen befragen und kontrollieren. Die Polizisten werden aber auch in zivil Kontrollgänge durchführen. Insgesamt will die Polizei mehr über die Täterstrukturen erfahren, um Taten aufklären zu können und die Täter festnehmen.

Und dann gibt es da noch die Prävention. Bürgerinnen und Bürger sollen beim Thema Einbruchschutz durch qualifizierten Fachbetrieben, so genannte Facherrichter, beraten werden, zum Beispiel auf Messen, in Verbrauchermärkten, bei gemeinsamen Präventionsveranstaltungen. Denn: „Einbrüche in Wohnungen und Häuser beeinträchtigen in erheblichen Maße das Sicherheitsgefühl der unmittelbar betroffenen Bewohner“, so die Polizei, „denn die Täter verletzten den persönlichen Schutz- und Intimbereich. Aus diesem Grund werden Polizei und die Opferschutzorganisation Weißer Ring in den kommenden Monaten eng zusammenarbeiten, um Opfern von Einbrüchen, auch zu Hause, Beratungs- und Unterstützungsangebote zu machen.“

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